Hochzeitsnacht (1991)

Film
Titel Hochzeitsnacht
Originaltitel Hochzäitsnuecht
Produktionsland Luxemburg
Originalsprache Luxemburgisch
Erscheinungsjahr 1991
Länge 108 Minuten
Produktions­unternehmen Videopress
Stab
Regie Pol Cruchten
Drehbuch
  • Pol Cruchten
  • Marc Giraud
Produktion Jeannot Theis
Musik André Mergenthaler
Kamera Daniel Barrau
Schnitt Marie Robert
Besetzung
  • Myriam Muller: Catherine
  • Thierry van Werveke: Christian
  • Ender Frings: Tony
  • Paul Scheuer: Catherines Vater
  • Marja-Leena Junker: Catherines Mutter
  • Marie-Paule von Roesgen: Christians Mutter
  • Danièle Gaspard: Catherines Freundin
  • Daisy Garand: Catherines Freundin
  • Ed Sauer: Freund des Vaters
  • Patrick Hastert: André, der Barkeeper
  • Guido Tomassini: Ermittler
  • Domenico Micclias: Nino

Hochzeitsnacht (luxemburgisch Hochzäitsnuecht) ist ein luxemburgisches Filmdrama von Pol Cruchten. Es ist eine Verfilmung des Theaterstück Hochzeitsnacht von Ernst M. Binder.[1]

Handlung

Catherine, Tochter eines Industriellen, und Christian, Sohn aus einer verarmten Familie, heiraten. Beide sind heroinabhängig. Christians Mutter sieht in der Verbindung eine Chance auf sozialen Aufstieg und versucht zudem, durch eine gefälschte Lebensversicherung von der Ehe zu profitieren. Der despotische Vater der Braut überwacht streng das Fest. Noch in der Hochzeitsnacht verlässt Catherine die gemeinsame Wohnung, um Drogen zu beschaffen, und kehrt nicht zurück. Christian begibt sich auf eine verzweifelte Suche durch die Nacht, die in Zerstörung und Tod endet.

Produktion

Im Jahr 1991 erhielt die Produktionsfirma Videopress für den Film vom Luxemburger Filmfonds einen Vorschuss auf Einnahmen für Produktions- und Koproduktionsprojekte in Höhe von drei Millionen Luxemburger Francs.[2] Videopress erhielt für den Vertrieb eine förderung in höhen vom drei Millionen Luxemburgische Franc von dem Film Fund Luxembourg.[3]

Veröffentlichung

Der Kinostart in Luxemburg fand am 6. Dezember 1991 statt. Der Film wurde auf den Filmfestspielen von Cannes in der Sektion „Un Certain Regard“ gezeigt.[4] In Luxemburgischen Kinos sahen ihn 11.673 Menschen.[5]

Auszeichnungen

Im Januar 1993 erhielt der Film den Max-Ophüls-Preis.[6]

Einzelnachweise

  1. Michael Wolf: Regisseur Ernst M. Binder ist tot. Abgerufen am 17. September 2025 (deutsch).
  2. Rapport d'activité du Ministère des Affaires culturelles 1991. März 1992, S. 92 (public.lu [PDF]).
  3. Filmförderung. In: Revue. 12. Mai 1993, abgerufen am 17. September 2025.
  4. Festival de Cannes - HOCHZAITSNUECHT. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 5. Oktober 2012; abgerufen am 19. Juni 2024 (englisch).
  5. Le TOP100 des productions et coproductions luxembourgeoises - Centre National de l'Audiovisuel // Luxembourg - Juin 2018. Archiviert vom Original am 18. Juni 2018; abgerufen am 17. September 2025 (französisch).
  6. Oliver Schwambach: Luxemburg: Luxemburger Film-Regisseur Pol Cruchten gestorben. 4. Juli 2019, abgerufen am 19. Juni 2024.