Hochland von Bié
Das Hochland von Bié (bzw. Bihé) befindet sich in der Mitte von Angola als Teil der nach Osten und Süden abfallenden zentralen Hochlandebenen (Planoalto).
Geographie
Im Norden geht das Hochland in die Niederguineaschwelle über und im Nordosten in das Kongobecken. Mehr im Osten als im Nordosten verschmilzt es fast nahtlos mit der Lundaschwelle und im Osten fällt es zum recht weitläufigen Tal des Sambesi hin ab. Im Südosten geht das Hochland von Bié in das Okavangobecken über und im Süden schließt sich das Ovamboland an.
Das Bié-Hochland, das zusammen mit dem Lunda-Hochland den größten Teil Angolas ausmacht, ist ein ausgedehntes Hügelland. Im Westen geht es in die Gebirgsregion der angolanischen Großen Randstufe mit dem höchsten Berg Angolas, dem Môco, über.
Die Benguelabahn durchquert das Hochland von West nach Ost. Größter Ort des Hochlands ist Huambo.
Größte Flüsse
Ungefähr vom Mittelpunkt des Bié-Hochland verlaufen zahlreiche kleine und große Flüsse strahlenförmig in viele Himmelsrichtungen.[1] Die wichtigsten Flüsse sind (im Uhrzeigersinn):
- Cuanza (Kuanza) – in Richtung Nordwesten zum Atlantik
- Kasai und weitere Zuflüsse des Kongo – in Richtung Nordosten
- Lungwebungu – nach Osten zum Sambesi
- Cuando (Kuando) – in Richtung Südosten zum Sambesi
- Cubango-Okavango – in Richtung Süden/Südosten
- Cunene – in Richtung Südwesten
- In Richtung Westen (zum Atlantik) fließen nur kleinere Flüsse
Größter Ort
- Huambo (Neu-Lissabon)
Einzelnachweise
- ↑ Mauro Lourenco und Stephan Woodborne: Defining the Angolan Highlands Water Tower, a 40 plus-year precipitation budget of the headwater catchments of the Okavango Delta. In: Environmental Monitoring and Assessment. Band 195, 2023, 859, doi:10.1007/s10661-023-11448-7.