Hirsutodynomene vespertilio
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Hirsutodynomene vespertilio auf einer philippinischen Briefmarke | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Hirsutodynomene vespertilio | ||||||||||||
| McLay & Ng, 2005 |
Hirsutodynomene vespertilio ist eine Krabbenart, die in der tieferen Gezeitenzone im Indopazifik von Madagaskar bis zu den Philippinen und Taiwan bis in Tiefen von 300 m vorkommt.[1]
Merkmale
Männchen von Hirsutodynomene vespertilio werden bis zu 25 × 20 mm groß. Der Carapax ist breiter als lang und oval. Die Oberfläche ist konvex und bis auf zwei deutliche Höcker hinter dem Rostrum glatt. Der vordere Seitenrand ist mit vier spitzen Zähnen bewaffnet, gefolgt von einem etwas kleineren hinteren seitlichen Zahn. Der Stirnrand ist glatt, der Unteraugenhöhlenrand leicht gekörnt und mit einem deutlichen Zahn besetzt. Die Augenhöhlen sind schräg angeordnet und rückenseitig freiliegend. Der Körper ist filzig, die Borsten sind nicht in Büscheln angeordnet, die längeren steifen bilden Fransen an den Schreitbeinen. Die langen Borsten sind fadenförmig, die kurzen im rechten Winkel abgebogen.[1]
Die Scherenbeine sind kräftig, die Oberseite des Propodus (zu den Gliedmaßenabschnitten siehe Spaltbein) ist am Außenrand mit vier kleinen Zähnen, am Innenrand mit fünf besetzt. Die Finger sind stark gebogen und auseinanderklaffend und berühren sich beim Schluss nur an den Spitzen. Der fixierte Finger ist mit sieben gut entwickelten Zähnen bewaffnet, der beweglich mit vier. Der Carpus hat einen dicken Lappen, der die Faltung der restlichen Gliedmaßen verhindert. Die ersten drei Paare der Schreitbeine (P2–P4) nehmen nach hinten an Größe ab. Die Fläche des Merus ist glatt, der obere Rand mit fünf kleinen Dornen bewaffnet, der untere mit drei. Der Oberrand des Carpus hat zwei kleine Dornen. Die Finger (Dactylus) sind gebogen, der untere Rand mit fünf kleinen Dornen bewaffnet. Das letzte Beinpaar ist reduziert und liegt entlang des Carapaxrandes oberhalb der Basis des dritten Beinpaars.[1]
Hirsutodynomene vespertilio hat keinen effektiven Arretiermechanismus für das Pleon, es wird nur locker unter dem Sternum getragen.[1]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b c d Colin L. Mclay, Peter K. L. Ng: On a collection of Dromiidae and Dynomenidae from the Philippines, with description of a new species of Hirsutodynomene McLay, 1999 (Crustacea: Decapoda: Brachyura). In: Zootaxa. Band 1029, Nr. 1, 2005, ISSN 1175-5334, S. 1–30, doi:10.11646/zootaxa.1029.1.1 (englisch, mapress.com).