Herzogmühle

Herzogmühle

Früheres Mühlengebäude im Jahr 2015

Lage und Geschichte
Koordinaten 49° 27′ 41″ N, 8° 8′ 58″ O

Standort Grethen
Gewässer Isenach
Erbaut 1736 (aktuelles Gebäude)
Stillgelegt 1953/54
Technik
Nutzung Getreidemühle

Die Herzogmühle ist ein Bauwerk in Bad Dürkheim, in ihm befindet sich inzwischen das Pfalzmuseum für Naturkunde.

Lage

Das Gebäude steht mit der Hausnummer 17 im Stadtteil Grethen in der Hermann-Schäfer-Straße. Unmittelbar südlich verlaufen die Isenach und die Bundesstraße 37. Unmittelbar westlich befindet sich der Herzogweiher.

Architektur

Beim Haus handelt es sich um einen repräsentativen, barocken Mansardwalmdachbau, der mit der Jahreszahl 1736 bezeichnet ist. Um 1860 wurde er erneuert.

Geschichte

Ursprünglich hieß sie Woogmühle; urkundlich erwähnt wurde sie vonseiten des nahen Klosters Limburg bereits 1408. 1571 kam sie in den Besitz von Pfalzgraf Johann Kasimir. 1588 wurden die bisherigen Gebäude abgerissen und durch neue ersetzt; fortan trug sie den Namen Pfalzneumühle. Ihr aktuelles Erscheinungsbild erhielt sie 1736. Ab Ende des 18. Jahrhunderts trug sie den Namen Herzogmühle. Zum Jahreswechsel 1953/1954 wurde die Mühle stillgelegt.[1]

Das Pfalzmuseum für Naturkunde, das sich zunächst in der Bad Dürkheimer Eichstraße befunden hatte, plante einen Umzug in die einstigen Mühlengebäude. Sein Umbau begann 1979, sodass das Museum seit 1981 in der früheren Herzogmühle untergebracht ist.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Verzeichnis der pfälzischen Mühlen erstellt von Eberhard Ref (mailto: eberhard.ref@gmx.de) Litera G (Glan-Münchweiler - Großfischlingen). In: eberhard-ref.net. Abgerufen am 20. Oktober 2025.
  2. Umbau der Herzogmühle frühestens 1979. 1978, abgerufen am 20. Oktober 2025.