Hermann Looschen jun.
Hermann Looschen jun. (* 6. Juni 1838 in Berlin als Hermann Friedrich Heinrich Looschen; † 16. Juni 1891 in Charlottenburg bei Berlin[1]) war ein deutscher Maler.
Leben
Hermann Looschen war Absolvent der Berliner Kunstakademie. Er trat am 1. Februar 1857 als Maler in die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin ein. Seine künstlerische Ausbildung vollendete er in den Jahren 1864 bis 1865 in Paris und Sevres.
Looschen war ein Schüler Carl Steffecks und erlangte insbesondere als Porzellan- und Tiermaler Bekanntheit.[2] Aufgrund seiner Begabung wurde er am 1. Juli 1874 als Malereivorsteher ernannt[3][4], womit er in dieser Stellung seinem Vater Hermann Looschen sen. (1807–1873), dessen Assistent er seit 1857 gewesen war, folgte.[5]
1891 illustrierte er Goethes „Hermann und Dorothea“.[6] In der Wiener Bauindustrie-Zeitung wurde er als genial beschrieben.[7]
Literatur
- Looschen, Hermann, jun. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 23: Leitenstorfer–Mander. E. A. Seemann, Leipzig 1929, S. 369 (biblos.pk.edu.pl).
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Sterberegister Standesamt Charlottenburg, Nr. 654/1891
- ↑ Auktionshaus Mehlis - Auktionen. Abgerufen am 17. September 2025.
- ↑ Hamburger Fremdenblatt - Deutsches Zeitungsportal. Abgerufen am 17. September 2025.
- ↑ Saale-Zeitung : allgemeine Zeitung für Mitteldeutschland ; Hallesche neueste Nachrichten, 4. Beilage - Deutsches Zeitungsportal. Abgerufen am 17. September 2025.
- ↑ Zeitschrift für bildende Kunst. Seemann, 1891, S. 545 (google.de [abgerufen am 18. September 2025]).
- ↑ ANNO, Wiener Presse, 1891-06-15, Seite 3. Abgerufen am 17. September 2025.
- ↑ ÖNB-ANNO - Wiener Bauindustrie-Zeitung. Abgerufen am 17. September 2025.