Hermann Heibel

Hermann Hans Heibel (* 21. Juli 1912 in Neuwied; † 19. August 1941 bei Walowo,[1] heute Staropolje, Slanzewski rajon, Oblast Leningrad, Russland) war ein deutscher Schwimmer.

Biografie

Heibel trainierte u. a. beim Bremer Schwimmverein (BSV).

Er errang 1936 bei den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin mit der 4 × 200-m-Freistilstaffel den fünften Platz, zusammen mit Werner Plath, Wolfgang Heimlich und Helmut Fischer in 9:19,0 Minuten. Über 100 m Freistil erreichte er mit Platz 10 nicht das Finale.

Er wurde 1937 mit der Vereinsstaffel vom BSV mit Eduard Askamp, Helmut Fischer und Wolfgang Leisewitz in Halberstadt Deutscher Meister. Im März 1938 schwamm er mit der Vereinsstaffel mit Hans Freese und Helmut Fischer im Bremer Hanse-Bad die damalige Weltrekordzeit von 4:03,6 Minuten.[2]

Im Jahr 1941 wurde er im Zweiten Weltkrieg beim Russlandfeldzug im Rahmen der „Operation Barbarossa“ an der Ostfront schwer verwundet und starb in einem Lazarett in Walowo in Russland.

Einzelnachweise

  1. SR/Olympicsport, Web-Archiv: Herman Heibel
  2. Festschrift des BSV von 1987