Heptacodium miconioides
| Heptacodium miconioides | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
Blühender Strauch im Botanischen Garten Chicago | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Heptacodium | ||||||||||||
| Rehder | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Heptacodium miconioides | ||||||||||||
| Rehder |
Heptacodium miconioides, auch Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch oder kurz Sieben-Söhne- bzw. Sieben-Glocken-Strauch genannt, ist die einzige Art der monotypischen Gattung Heptacodium in der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Die Art wächst strauchförmig oder als kleiner Baum und kommt nur in wenigen chinesischen Provinzen natürlich vor. In Europa und Nordamerika wurde sie erst in den 1980er-Jahren eingeführt und gilt als robustes Zier- und wichtiges Insektennährgehölz für die verschiedensten Arten von Gärten und Grünanlagen.
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Der Sieben-Söhne-Strauch ist ein sommergrüner, 3 bis 5 Meter, selten auch bis über 7 Meter hoher Strauch mit sich in Streifen lösender Rinde und rotbraunen, spärlich behaarten jungen Zweigen und Knospen.
Die Laubblätter stehen gegenständig und haben einen kurzen, etwa 10 Millimeter langen, rinnigen Stiel. Die Blattspreite ist einfach, 8 bis 15 Zentimeter lang und 5 bis 9 Zentimeter breit, ledrig, eiförmig, geschwänzt oder zugespitzt und mit meist leicht herzförmiger Basis und ganzrandigem oder schwach seicht gebuchtetem Blattrand. Die Spreiten sind seitlich meist etwas nach oben gebogen, womit die Spreite leicht kahnförmig wird. Die Blattoberseite ist matt dunkelgrün, die Unterseite heller und etwas an den Blattadern behaart. Die Nervatur ist dreizählig. Die Nebenblätter fehlen. Das Laub verfärbt sich im Herbst meistens purpurbraun und fällt oft erst spät ab.
Generative Merkmale
Die Blüten sind in zymösen, dreiteiligen Gruppen in endständigen, lockeren, rispenartigen, thyrsigen, 5 bis 15 Zentimeter langen und 5 bis 9 Zentimeter breiten Blütenständen angeordnet, die an diesjährigen Langtrieben gebildet werden. Die Teilblütenstände sind langstielig mit zwei bis vier paarigen, fast sitzenden Blütengruppen mit jeweils verschiedenen Trag- und Deckblättern. Die sitzenden Einzelblüten sind weiß, zwittrig, dezent duftend und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Es ist ein kleiner Blütenbecher vorhanden. Der behaarte Blütenkelch ist klein, grün und bleibend. Er vergrößert sich bis zur Fruchtreife von 2 bis 2,5 Millimeter auf 7 bis 10 Millimeter und wird rosa bis purpurrot. Die fünf röhrig verwachsenen, behaarten Kronblätter mit ausladenden, länglichen Zipfeln sind rahmweiß. Die Blüten besitzen relativ kurze und weiße Staubblätter in der Mitte der Kronröhre. Der dreikammerige Fruchtknoten ist unterständig, aber nur eine Kammer enthält eine fertile Samenanlage. Der relativ kurze Griffel trägt eine kopfige, scheibenförmige Narbe. Es sind Nektarien vorhanden.
Als Früchte werden einsamige, 1 Zentimeter lange, länglich-walzenförmige und rippige, behaarte, ledrige, rötlich-grüne Achänen gebildet. Diese sind von den rosafarbenen bis purpurnen Kelchblättern gekrönt (Scheinfrucht). Die Früchte werden dann bräunlich und bleiben noch lange stehen. Die Samen erreichen eine Länge von 5 bis 6 Millimetern.
In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet blüht die Art typischerweise von Juli bis September, gefolgt von einer Fruchtbildung bis November. Die Sämlinge erscheinen im folgenden Frühjahr. Bei der Kultivierung in der gemäßigten nördlichen Klimazone beginnt die Blütezeit in der Regel Mitte oder Ende August und dauert bis Oktober, gefolgt von einer Fruchtbildung bis Anfang Dezember. Auf der Südhalbkugel blüht sie im April.[1]
In einigen deutschsprachigen Beschreibungen wird eine rötliche Vorblüte im Juni erwähnt, für die jedoch keinerlei Bestätigungen in botanischen Datenbanken und Fachartikeln[2][3][4][1] sowie einer wissenschaftlichen phänologischen Studie[5] zu finden sind. Vielfach wird aber das Wachstum und die Rotfärbung der Kelche nach dem Abfallen der Kronen als gärtnerisch hoch geschätzte „zweite Blüte“ bezeichnet.[6]
Die Zahlenangabe sieben in den Trivialnamen der Art ist eigentlich irreführend, denn die Blüten in jedem Blütenkopf sind in zwei Gruppen zu je drei um eine zentrale Knospe angeordnet, bei der es sich jedoch nicht um eine Blütenknospe handelt. Die zentrale Knospe ist vielmehr eine Fortsetzung der Blütenstandsachse, die sich nach oben schiebt, wenn die Blüten verblühen, und einen neuen Ring aus sechs Blüten bildet, wiederum um eine zentrale Knospe herum. Drei solcher Wiederholungen wurden beobachtet.[7]
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 28.[8]
Toxizität
Der Sieben-Söhne-Strauch wird in den meisten Beschreibungen als „leicht giftig in allen Pflanzenteilen“ beschrieben, teilweise aber auch als völlig ungiftig. Verschiedene phytochemische Untersuchungen der Blütenknospen und Blätter/Zweige haben ergeben, dass die Pflanze z. B. als starke Bitterstoffe bekannte Secoiridoidglykoside sowie andere pharmakologisch interessante und teilweise bislang nicht beschriebene Verbindungen enthält; sie erwähnen aber keine Inhaltsstoffe mit für den Menschen bedenklicher Toxizität.[9]
Verbreitung, Gefährdung
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Sieben-Söhne-Strauchs liegt in den drei chinesischen Provinzen Anhui, Hubei und Zhejiang[2], die weitgehend der subtropischen Klimazone zuzuordnen sind und sich durch sehr warme, niederschlagsreiche Sommerhalbjahre und niederschlagsarme Wintermonate auszeichnen. Dort wächst die Art in Wäldern, am Rande immergrüner Laubwälder, in Buschland und manchmal auf Bergklippen in 600 bis 1000 Metern Meereshöhe[2] auf frischen, schwach sauren bis schwach alkalischen, sandig-lehmigen bis lehmigen, mäßig nährstoffreichen Böden an sonnigen bis lichtschattigen Standorten.
Die Wildbestände des Sieben-Söhne-Strauchs sind in den letzten Jahrzehnten erheblich zurückgegangen, obwohl die Art seit 1999 in China unter nationalem Schutz steht und in den Schutzprioritäten der Nationalen Strategie und des Aktionsplans zur Erhaltung der biologischen Vielfalt Chinas enthalten ist. Im ersten Band des 1992 veröffentlichten China Plant Red Data Book (CPRDB) und in der Roten Liste der International Union for Conservation of Nature (IUCN) ist sie als „gefährdete“ Art („vulnerable“) geführt.[10] Derzeit (Stand 2024) sind die Vorkommen auf ein sehr kleines Gebiet beschränkt und sind nur noch sporadisch in der Provinz Zhejiang (z. B. im nationalen Naturschutzgebiet Qingliangfeng) und der benachbarten Provinz Anhui zu finden. Berichten zufolge ist diese Art in der Provinz Hubei ausgestorben, wo sie zuletzt in den frühen 1980er-Jahren beobachtet wurde.[9]
Für den Gefährdungsstatus spielen neben wahlloser Abholzung von Waldflächen offensichtlich eine eingeschränkte Samenbildung und minderwertige Fruchtqualität eine nicht unwesentliche Rolle.[1][9] Dabei können eine geringe genetische Vielfalt in den wenigen, genetisch isolierten Restpopulationsinseln sowie andere, fremdbestäubungshinderliche Faktoren eine Rolle spielen.
Geschichte (Entdeckung, botanische Einordnung, gärtnerische Verbreitung)
| 1877: | Nach heutigem Kenntnisstand war der Ire William Hancock (1847–1914) der erste westliche Botaniker, der den Sieben-Söhne-Strauch in seiner ursprünglichen Umgebung erkundete. Er war als Vertreter für den chinesischen kaiserlichen Seezolldienst beschäftigt und betätigte sich nebenbei botanisch. Er fand die Art am 13. September 1877 in rund 900 Metern Meereshöhe in der Provinz Zhejiang, entnahm einige Pflanzenteile und schickte sie getrocknet an die Royal Botanic Gardens (Kew) bei London. Dort wurden sie als unbekannte Art im Herbarium einsortiert und gerieten dann in Vergessenheit.[11] |
| 1907: | In vielen Abhandlungen wird als botanischer Entdecker des Sieben-Söhne-Strauchs Ernest Wilson genannt, ein britischer Pflanzenjäger, der auf seiner ersten China-Expedition im Auftrag des Arnold-Arboretums der Harvard-Universität (Boston/USA) im Juli 1907 zwei dieser Sträucher entdeckte und im Oktober 1907 ein zweites Mal aufsuchte. Fundstelle waren die Bergklippen bei 'Hsing-Shan Hsien' auf rund 900 Metern Meereshöhe im heutigen Kreis Xingshan im Westen der Provinz Hubei in Zentralchina.[12][13] |
| 1916: | Der deutsch-amerikanische Gärtner, Botaniker und spätere Kurator des Arnold-Arboretums Alfred Rehder hat 1916 die Art und die Gattung erstbeschrieben und der Art den botanischen Namen Heptacodium miconioides gegeben.[14] Der Gattungsname setzt sich zusammen aus der Vorsilbe ἑπτά (hepta-) für sieben und dem griechischen Wort κώδειά (codeia) für Mohnkopf, da die Blütenstruktur den strahlenförmigen Linien auf einer Mohnkapsel ähnelt. Der Artname miconioides spielt auf die Ähnlichkeit der geaderten Blätter mit Arten der nicht verwandten Gattung Miconia an.[13] Rehder schrieb, dass nur eine einzige reife Frucht zur Untersuchung zur Verfügung stand und vermutlich daher aus Wilsons Entdeckung von 1907 keine lebenden Pflanzen kultiviert wurden, so dass die Art nach ihrer botanischen Einordnung auch im Arnold-Arboretum für mehrere Jahrzehnte in Vergessenheit geriet. |
| 1952: | Anfang der 1950er-Jahre wurde der englische Botaniker Herbert Kenneth Airy Shaw (1902–1985) im Herbarium von Kent auf die Herbarbelege aus dem Jahr 1877 von William Hancock aufmerksam und hielt sie für eine eigenständige zweite Heptacodium-Art. 1952 veröffentlichte er unter der Bezeichnung „Heptacodium jasminoides Airy Shaw“[15] eine botanische Beschreibung dafür. Er wählte diesen Artnamen aufgrund der Ähnlichkeit der Blüten mit denen des Jasmins. |
| 1980: | Die Einführung des Sieben-Söhne-Strauchs in die westliche Gartenkultur kam erst in Gang durch die Chinesisch-Amerikanische Botanische Expedition (SABE) von 1980[16], die insbesondere im Shennongjia-Waldgebiet in der Provinz Hubei Samen sammelte, aber auch verschiedene chinesische botanische Gärten besuchte. Im Botanischen Garten von Hangzhou wurde der Gruppe am 1. November 1980 ein Heptacodium-Strauch gezeigt, der aus einer Wildpopulation im Naturschutzgebiet der Provinz Zhejiang, dem Typusstandort für Heptacodium jasminoides, in diesen Garten verpflanzt worden war. Mit Erlaubnis der Gastgeber durfte die Gruppe von diesem Strauch größere Samenmengen entnehmen und ordnete sie der Art Heptacodium jasminoides zu. Die Samen wurden dem Arnold Arboretum und dem United States National Arboretum (USNA) in Washington überantwortet. 1980–81 stellte der Botanische Garten Hangzhou noch weiteres Saatgut zur Verfügung, das auch in die Sir Harold Hillier Gardens bei Southampton in Südengland gelangte. In den frühen 1980er-Jahren wurden neben Samen auch Setzlinge und Stecklinge in den Vereinigten Staaten, Kanada, den Niederlanden, England, Schottland und anderen Ländern verteilt. |
| 1985: | Aus dem SABE-Saatgut gewonnene Sämlinge blühten erstmals 1985 in Vancouver und auch an der amerikanischen Ostküste. Das Arnold Arboretum konnte daraus nennenswerte Samenmengen gewinnen und ermöglichte damit Experimente zu Keimungstechniken, was die weitere Verbreitung der Pflanze in Kultur beschleunigte.[3][4] In den südenglischen Hillier Gardens blühte erstmals 1987 ein Sieben-Söhne-Strauch, am 13. April 1989 in neuseeländischen Canterbury. Damit hatte sich die Art innerhalb eines knappen Jahrzehnts in allen gemäßigten Klimazonen der Welt verbreitet. Auch in China wurde die Kultivierung fortgesetzt, und 1992 wurde Heptacodium auch im Index seminum des Botanischen Gartens Shanghai aufgeführt, das im Dapan Mountain Resort in der Provinz Zhejiang gesammelt worden war.[1] |
| 2011: | Im Jahr 2011 wurde erkannt, dass es sich bei H. miconioides und H. jasminoides um dieselbe Art handelt und die Bezeichnungen als Synonyme zu behandeln sind. Damit wurde die Gattung Heptacodium wieder monotypisch, und nach den Prioritätsregeln in der Botanik wurde die Bezeichnung „Heptacodium miconioides Rehder“ zum akzeptierten Namen.[11] |
| 2012: | Im Jahr 2012 wurde der Sieben-Söhne-Strauch wegen seines herausragenden dekorativen Wertes und seiner Robustheit mit dem Award of Garden Merit der Royal Horticultural Society ausgezeichnet.[17] |
Bis heute fasziniert und beschäftigt der Sieben-Söhne-Strauch weiterhin Gärtner und Botaniker gleichermaßen: Seine ungewöhnliche Blütenstandsmorphologie und unter Geißblattgewächsen einzigartige Chromosomenzahl führen immer wieder zu Diskussionen über seine botanische Einordnung innerhalb der Caprifoliaceae-Familie, die ihrerseits in der Vergangenheit mehrfach umgegliedert wurde und weiterhin kontrovers diskutiert wird. Außerdem gibt es die These, dass es sich bei der Art um eine Wildhybride handeln könnte.[1][6]
Der Sieben-Söhne-Strauch ist heute auf dem Pflanzenmarkt in Nordamerika und Europa frei erhältlich. Er ist jedoch – zumindest in Europa und insbesondere im deutschsprachigen Raum – immer noch weitgehend unbekannt. Daher ist er in den Sortimenten lokaler Baumschulen und Gartenmärkte nicht unbedingt vertreten und muss ggf. über den Versandhandel bezogen werden.
Potenziale und Verwendungen
Ökologischer Wert
Die Blüten des Sieben-Söhne-Strauchs sind einfach und für die meisten Insekten leicht zugänglich aufgebaut. Um an den Nektar in der Kronröhre zu gelangen, ist in der Regel eine Rüssellänge von ca. 3 mm ausreichend; auch Taubenschwänzchen bedienen sich im Schwirrflug daran. Die Ergiebigkeit der Blüten wird angegeben mit einem Pollenwert von 2 (mittel) und einem Nektarwert von 3 (gut).[18] Eine vergleichende Studie zur Nektarzusammensetzung von acht insektenförderlichen Landschaftsgehölzen offenbart den besonderen Wert des Sieben-Söhne-Strauch-Nektars für Bestäuberinsekten.[19] Darüber hinaus ist die Blüte des Sieben-Söhne-Strauchs durch ihren späten Blühzeitraum besonders wertvoll für die Insektenwelt: Diese späte Insektennahrung kann das spätsommerliche Zusammenbrechen von Hummelvölkern erheblich hinausschieben, so dass die Völker noch weiterhin Jungköniginnen hervorbringen können. Überlebenswichtig ist sie auch für zahlreiche in Adultform überwinternde Insekten, damit diese wohlgenährt in den Winterschlaf gehen können.
Mit diesen Eigenschaften der Blüte ziehen Sieben-Söhne-Sträucher mannigfaltigen Insektenbesuch an, so dass sie in Veröffentlichungen auch teilweise als „Insektenmagnet“ oder „Biodiversitäts-Booster“ betitelt werden. Genauere Studien zum Insektenbesuch und zu Auswirkungen auf die lokale Artenvielfalt fehlen aber. Im Rahmen eines Citizen-Science-Projekts[20] an einem Strauch in einem norddeutschen Versuchsgarten wurde das folgende Blütenbesucherspektrum festgestellt:
- Honigbienen
- Diverse Hummelarten (Arbeiterinnen und Königinnen), überwiegend Ackerhummeln, Dunkle Erdhummeln, Baumhummeln
- Diverse andere Wildbienenarten, insbesondere Gelbbindige Furchenbienen und Große Holzbienen
- Auffallend eine hohe Vielfalt an Schwebfliegenarten mit teilweise sehr unterschiedlichen Lebensweisen
- Tagschmetterlinge (überwiegend Tagpfauenaugen und Weißlinge) und Nachtfalter (reger Besuch durch Gamma-Eulen)
- Verschiedene Fliegen-, Wanzen- und Käferarten, z. B. zwei Rosenkäfer-Arten
- Verschiedene Insektenjäger (Wespen, Hornissen, verschiedene Spinnenarten – überwiegend Krabbenspinnen)
-
-
-
Dunkle Erdhummel (Königin)
-
-
-
-
-
| Siehe auch: | Commons: Tiere auf Heptacodium miconioides – Sammlung von Bildern
|
An Standorten auf dem amerikanischen Kontinent spielt auch der Besuch von Kolibris eine nennenswerte Rolle. Dass Insektenarten den Strauch als Raupenfutterpflanze angenommen haben, ist belang nicht bekannt.
Gärtnerischer Wert
Der Sieben-Söhne-Strauch ist ursprünglich beheimatet in subtropischen Mittelgebirgsregionen mit sehr warmen, niederschlagsreichen Sommerhalbjahren und niederschlagsarmen Wintermonaten. Unter den klimatischen Bedingungen in Mitteleuropa fühlt er sich in der Regel sehr wohl und zeichnet sich durch eine hohe Standorttoleranz und Robustheit aus: Er wächst gerne sonnig oder halbschattig und toleriert verschiedene Substrate mit pH-Werten zwischen 6 und 8, bevorzugt allerdings humusreiche, feuchte und durchlässige Substrate; Staunässe wird nicht gut vertragen. Er gilt als sehr stadtklimafest und erträgt (im etablierten Zustand) gut Trockenheit und Hitze. Nach neueren Untersuchungen erhöht sich seine Dürreverträglichkeit signifikant, wenn sein Wurzelwerk eine Symbiose mit arbuskulären Mykorrhizapilzen eingehen kann. Bei sehr lang anhaltender Dürre sind aber Wassergaben förderlich für ein ansprechendes Erscheinungsbild. Der Strauch ist nicht anfällig für Krankheiten und Schädlinge.[21][9]
Die Art ist wärmeliebend, kommt aber auch mit den Bedingungen in kühleren Klimazonen zurecht. Als Winterhärte wird meist die USDA-Klimazone 5 (bis fast −29 °C) angegeben.[22] Laut einigen anderen Quellen vertragen die Sträucher noch deutlich tiefere Temperaturen bis zu −35 °C.[1] Aus Norwegen liegen Berichte vor, dass die Sträucher dort zwar die strengen Winter überleben, aber ein geringeres Wachstum zeigen und vergleichsweise spät erst im Oktober blühen, insbesondere bei anhaltend warmem und sonnigem Herbstwetter aber durchaus reichlich.[7] Die klimatische Eignung und Anpassungsfähigkeit der Art im gemäßigten maritim-kontinentalen Übergangsklima Polens wurde im Rahmen einer ausführlichen phänologischen Studie nachgewiesen.[5]
Der Sieben-Söhne-Strauch kommt weitgehend ohne Schnittmaßnahmen aus, wenn er nicht auf eine bestimmte Wuchsform oder Höhe getrimmt werden soll. Er kann sowohl als Solitärgehölz wie auch als blühendes Strukturgehölz in einer Mischhecke eingesetzt werden. Meistens werden die Jungpflanzen als mehrstämmige Sträucher angeboten, die auf höchstens vier dominante Äste ausgedünnt werden sollten. Ebenso ist ein einstämmiger Wuchs, auch als Hochstamm möglich. Insbesondere wenn sie weitgehend ohne Rückschnitt wachsen dürfen, entwickeln sie sich sowohl einstämmig wie auch mehrstämmig nicht selten zu stattlichen Exemplaren.[23]
Der Sieben-Söhne-Strauch wartet im Jahreslauf mit verschiedenen sehr dekorativen Effekten auf: Er entwickelt schon recht früh im Jahr seine außergewöhnliche Belaubung mit hängenden, dunkelgrünen, auffällig geaderten Blättern, die sich mehr oder weniger kahnförmig rollen und damit auch ihre hellere Unterseite gut sichtbar werden lassen. Das dunkelgrüne Blattwerk liefert einen kontrastreichen Hintergrund für die teilweise zwei Monate andauernde Knospenphase und die anschließende wochenlange Blühphase mit rahmweißen, zart duftenden Blütenständen. Nach dem Abfallen der Blütenkronen entwickeln sich Scheinfrüchte, die gekrönt sind von vergrößerten und rosafarben bis purpurn gefärbten Kelchblättern, was oft auch als „zweite Blüte“ bezeichnet wird. Die Intensität dieser „zweiten Blüte“ ist abhängig von Wildform/Sorte, Befruchtungsgrad, Sonneneinstrahlung und jeweiligem Witterungsverlauf. Das Laub verfärbt sich im Herbst zunächst grünlich-gelb und später purpur-bräunlich; sonnenexponierte Blattunterseiten nehmen oft einen rosafarbenen Hauch an. Der Laubfall beginnt erst mit kräftigeren Nachtfrösten und gibt dann den Blick frei auf die dekorative hellbraune bis zimtfarbene, in Längsstreifen abblätternde Rinde.[3][1]
Diese Kombination aus Anspruchslosigkeit, Pflegeleichtigkeit und hohem dekorativen Wert hat die Royal Horticultural Society 2012 durch eine Auszeichnung mit dem Award of Garden Merit honoriert.[17]
Vermehrung
Sieben-Söhne-Sträucher lassen sich relativ einfach aus Samen vermehren. Eine Stratifikation ist nicht erforderlich; die Samen keimen bei Zimmertemperatur problemlos. Frische Samen haben eine höhere Keimfähigkeit, können aber im Kühlschrank aufbewahrt und anschließend im Frühjahr ausgesät werden.[7][1] Allerdings ist es nicht immer einfach, gut keimfähiges Saatgut zu erhalten. An vielen Standorten in gemäßigten Klimazonen bilden die Sträucher nur schwerlich vitale Samen. Welchen Einfluss dabei neben klimatischen Gründen ein meistens fehlender Fremdbestäubungspartner hat, ist ungeklärt. Schon in seinem ursprünglichen Herkunftsgebiet mit seinen verinselten, genetisch isolierten Restpopulationen spielen offensichtlich eine eingeschränkte Samenbildung und minderwertige Fruchtqualität eine nicht unwesentliche Rolle für den Gefährdungsstatus.[9]
Die Vermehrung erfolgt üblicherweise durch Stecklinge, wobei im späten Frühjahr oder frühen Sommer entnommenes Weichholz oder halbreifes Material unter Sprühnebel oder hoher Luftfeuchtigkeit mit Wuchsstoff-Behandlung (Auxine) leicht Wurzeln schlägt. Verholzte Stecklinge aus dem Spätsommer sind jedoch nicht sehr erfolgreich.[9]
Der Sieben-Söhne-Strauch wird in US-amerikanischen, englischen und polnischen Quellen als nicht invasiv beschrieben[22][7][5] und ist in einer bayrischen Empfehlungsliste nicht-invasiver Gehölze enthalten.[24] In Gärten in den feuchteren gemäßigten Klimazonen Westenglands kommt es dagegen auch zur Selbstaussaat.[1]
Sorten
Nachdem der Sieben-Söhne-Strauch Ende der 1980er-Jahre in Nordamerika und Europa auf den Markt gekommen war, war viele Jahre lang nur die Wildform erhältlich, da die Selektion und Zucht von Gehölzsorten größere Zeiträume beansprucht. Jetzt kommen langsam die ersten Zuchtsorten auf den Markt:
- 'Temple of Bloom': Die Sorte entstand in den USA im Rahmen eines geplanten Mutationszüchtungsprogramms durch Röntgenbestrahlung von Pflanzenmaterial. Sie wurde 2008 in einer kommerziellen Baumschule in Michigan selektiert und nach weiteren Tests 2017 zum Patent angemeldet. Sie unterscheidet sich von der Wildform durch einen niedrigeren und kompakteren Wuchs, üppigere Blütenstände und eine leuchtend rote Färbung der Kelche nach dem Abfallen der Blütenkronen.[25]
- 'Tianshan': Diese 2014 auf den Markt gebrachte französische Selektion hat im Vergleich zur Wildform einen niedrigeren und kompakteren Wuchs, sie blüht üppiger und blüht auch schon als jüngere Pflanze.
- 'Stars & Sparks': Der Selektion dieser Sorte in Oregon/USA lag das Ziel zugrunde, eine vegetativ vermehrbare Sorte mit einstämmigem schlankem Wuchs insbesondere für die Bepflanzung von urbanen Straßen und für die Landschaftsgestaltung zu finden. Die Mutterpflanze dieser Sorte wurde 2017 ausgewählt und 2024 ein Patent dafür angemeldet.[26]
Historisch bedingt konzentrieren sich die Aktivitäten zur Kultivierung und Zucht von Sieben-Söhne-Sträuchern weiterhin in Nordamerika und münden in Erfolgsfällen meistens in Patentanmeldungen. Das Aufkommen neuer amerikanischer Sorten kündigt sich daher oft frühzeitig in entsprechenden Patenteintragungen an.[27]
Biodiversitätsorientierte gärtnerische Verwendung
Kommunen, Umweltbehörden und Naturschutzverbände appellieren immer wieder an Gartenbesitzer, ihre Gärten naturnäher zu gestalten und zu bepflanzen, um sie damit zu kleinen ökologischen Trittsteinen im Siedlungsraum zu entwickeln, die im Verbund mit anderen nahegelegenen Biotopen durchaus eine artenschutzförderliche Wirkung entfalten können. Dabei wird in der Regel der Einsatz heimischer Wildsträucher propagiert, die aber u. a. mit ihrem Erscheinungsbild (Dornenbesatz, Habitus, Wuchsstärke) bei drei von fünf soziokulturellen Gärtnertypen[28] auf wenig bis keine Akzeptanz stoßen.
Die Sieben-Söhne-Sträucher kombinieren ihren ökologischen Wert mit einem attraktiven Erscheinungsbild und einer gärtnerischen Anspruchslosigkeit und Pflegeleichtigkeit. Sie sind bislang im deutschsprachigen Raum für den gärtnerischen Einsatz in privaten und öffentlichen Gärten sehr wenig bekannt und eingesetzt und haben damit zusätzlich den Charakter des Außergewöhnlichen. Mit diesen Eigenschaften können sie allen fünf soziokulturellen Gärtnertypen gerecht werden. Zusammen mit einigen weiteren Pflanzenarten mit ähnlichen Eigenschaftsprofilen wie z. B. der Kalifornischen Heckenkirsche und Diervilla-Sträuchern können sie als „Türöffner“-Gehölz helfen, die bisherige Akzeptanzbarriere und Stagnation bei den Bemühungen zu insektenfreundlicherer Gartengestaltung zu überwinden.
Pharmakologischer Wert
Höchstwahrscheinlich ist es seiner Seltenheit zuzuschreiben, dass der Sieben-Söhne-Strauch keine Nutzung in der traditionellen chinesischen Medizin erfahren hat. Tests haben aber gezeigt, dass Extrakte der Pflanze antibakteriell wirken können, wobei die antibakterielle Aktivität von Blütenextrakten höher zu sein scheint als die von Blattextrakten.[1] Verschiedene phytochemische Untersuchungen der Blütenknospen und Blätter/Zweige haben ergeben, dass die Pflanze pharmakologisch interessante und teilweise bislang nicht beschriebene Verbindungen enthält. Eine Studie führte zur Isolierung von 45 strukturell unterschiedlichen Verbindungen, darunter 18 Phenylpropanoide, 11 pentazyklische Triterpenoide, acht Secoiridoidglykoside und drei Chinasäurederivate. Beispielsweise zeigten zwei Verbindungen eine bemerkenswerte Hemmwirkung gegen ATP-Citrat-Lyase (ACL), die ein mögliches Target für die Krebsbekämpfung darstellt.[9]
Literatur
- Marilena Idžojtić: Dendrology. Academic Press, 2019, ISBN 978-0-444-64175-5, S. 315.
- Andreas Roloff, Andreas Bärtels: Flora der Gehölze. Bestimmung, Eigenschaften und Verwendung. Mit einem Winterschlüssel von Bernd Schulz. 3., korrigierte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5614-6, S. 331.
- Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 19: Cucurbitaceae through Valerianaceae, with Annonaceae and Berberidaceae. Science Press / Missouri Botanical Garden Press, Beijing / St. Louis 2011, ISBN 978-1-935641-04-9, S. 618 (englisch).
- Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-16-7 (Nachdruck von 1996).
Weblinks
- John Grimshaw: Heptacodium miconioides Rehder. In: Trees and Shrubs Online. The International Dendrology Society, 2019, abgerufen am 16. September 2025 (englisch).
- Maarten J. M. Christenhusz, Sahr Mian, Deborah Lambkin: 1057. Heptacodium miconioides Rehder. In: Royal Botanic Gardens Kew (Hrsg.): Curtis’s Botanical Magazine. Band 40, Nr. 1. John Wiley & Sons, 13. März 2023, S. 65–73, doi:10.1111/curt.12495 (englisch).
Einzelnachweise
- ↑ a b c d e f g h i j Maarten J. M. Christenhusz, Sahr Mian, Deborah Lambkin: 1057. Heptacodium miconioides Rehder. In: Royal Botanic Gardens Kew (Hrsg.): Curtis’s Botanical Magazine. Band 40, Nr. 1. John Wiley & Sons, 13. März 2023, S. 65–73, doi:10.1111/curt.12495 (englisch).
- ↑ a b c Liguo Fu, Nan Li, Thomas S. Elias, Robert R. Mill: Heptacodium miconioides. In:Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 19: Cucurbitaceae through Valerianaceae, with Annonaceae and Berberidaceae. Science Press / Missouri Botanical Garden Press, Beijing / St. Louis 2011, ISBN 978-1-935641-04-9, S. 618 (englisch).
- ↑ a b c John Grimshaw: Heptacodium miconioides Rehder. In: Trees and Shrubs Online. The International Dendrology Society, 2019, abgerufen am 16. September 2025 (englisch).
- ↑ a b Gary L. Koller: Seven-Son Flower from Zhejiang: Introducing the Versatile Ornamental Shrub Heptacodium jasminoides Airy Shaw. In: Plant Profiles. Arnold-Arboretum, 15. November 1986, abgerufen am 11. September 2025 (englisch).
- ↑ a b c Marta Joanna Monder, Przemysław Bąbelewski, Jakub Szperlik, Agnieszka Kościelak: The adjustment of China endemic Heptacodium miconioides Rehd. to temperate zone of Poland. In: BMC Plant Biology. Band 23, Nr. 184. Springer Nature, 6. April 2023, doi:10.1186/s12870-023-04205-y, PMID 37024801, PMC 10077705 (freier Volltext) – (englisch).
- ↑ a b Yueling Li, Zhongshuai Sun, Zexin Jin, Junmin Li: Genome sequencing provides insights into Caprifoliaceae genome evolution and the mechanism underlying second blooming phenomenon in Heptacodium miconioides. In: Horticultural Plant Journal. Band 10, Nr. 3. Elsevier, Mai 2024, S. 897–910, doi:10.1016/j.hpj.2022.11.008 (englisch).
- ↑ a b c d John Grimshaw: Heptacodium miconioides. (PDF; 2,8 MB) In: IDS Yearbook 2012. International Dendrology Society, 12. Mai 2013, abgerufen am 19. September 2025 (englisch).
- ↑ Heptacodium miconioides bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. Louis
- ↑ a b c d e f g Ze-Yu Zhao, Jiang Wan, Hao-Wei Chen, Zhong-Shuai Sun, Yu-Tian Tao, Yingpeng Tong, Yi Zang, Yeun-Mun Choo, Pan Wang, Yue-Ling Li, Chun-Xiao Jiang, Junming Li, Juan Xiong, Jia Li, Ze-Xin Jin, Jin-Feng Hu: Major specialized natural products from the endangered plant Heptacodium miconioides, potential medicinal uses and insights into its longstanding unresolved systematic classification. In: Phytochemistry. Band 228, Nr. 114259. Elsevier, Dezember 2024, doi:10.1016/j.phytochem.2024.114259 (englisch).
- ↑ Heptacodium miconioides in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 1998. Eingestellt von: World Conservation Monitoring Centre, 1998. Abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ a b Bruce Crawford: Heptacodium – A Plant Providing Seven Times the Beauty. (PDF; 429 kB) National Garden Clubs, Inc., 16. Dezember 2022, abgerufen am 21. September 2025 (englisch).
- ↑ 1907-1909: First Expedition to China. The Arnold Arboretum of Harvard University, abgerufen am 21. September 2025 (englisch).
- ↑ a b Sargent, Charles Sprague: Plantae Wilsonianae: An enumeration of the woody plants collected in western China for the Arnold Arboretum of Harvard University during the years 1907, 1908, and 1910 by E. H. Wilson. Band 2. The University Press, Cambridge (Massachusetts) 1916, OCLC 4473959, S. 617–619 (englisch, biodiversitylibrary.org [PDF; 36,2 MB; abgerufen am 15. Dezember 2024]).
- ↑ Heptacodium miconioides. In: Germplasm Resources Information Network (GRIN). United States Department of Agriculture, abgerufen am 5. Februar 2012 (englisch).
- ↑ Heptacodium jasminoides. In: The Plant List. Abgerufen am 5. Februar 2012 (englisch).
- ↑ Lisa Pearson, Larissa Glasser: 1980: First Sino-American Botanical Expedition. The Arnold Arboretum of Harvard University, abgerufen am 15. Dezember 2024 (englisch).
- ↑ a b AGM Plants December 2024. (PDF; 974 kB) Royal Horticultural Society, Dezember 2024, abgerufen am 17. September 2025.
- ↑ Bäume und Sträucher für Bienen und Insekten. (PDF; 11,2 MB) Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau LWG, 5. September 2019, S. 58, abgerufen am 16. September 2025.
- ↑ Sung-Joon Na, Ji-Min Park, Hae-Yun Kwon, Young-Ki Kim: Assessment of Floral Nectar and Amino Acid Yield in Eight Landscape Trees for Enhanced Pollinator Food Resources in Urban Forests. In: MDPI (Hrsg.): Plants. Band 14, Nr. 13, 23. Juni 2025, doi:10.3390/plants14131924 (englisch).
- ↑ Anmerkung: dreijährige phänologische Beobachtungen eines Strauchs in einem privaten Versuchsgarten; intensive Beobachtung und fotografische Dokumentation des Insektenbesuchs über den gesamten Blühzeitraum 2025. Dabei wurde vergleichend auch die Frequentierung anderer zeitgleich in naher Umgebung blühender Pflanzen beobachtet, z. B. Helianthus annuus, verschiedene Astern, Diervilla × splendens, Calendula officinalis, Clinopodium nepeta, Borago officinalis, Nachblüte Salvia sclarea, Salvia glutinosa. gez. velotopist
- ↑ Nicole Jung: Heptacodium miconioides. Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe/Botanischer Garten, abgerufen am 24. September 2025.
- ↑ a b Heptacodium miconioides. In: North Carolina Plant Toolbox. North Carolina State University, abgerufen am 23. September 2025.
- ↑ Rekordbäume. In: Rekordbäume. Deutsche Dendrologische Gesellschaft, abgerufen am 26. September 2025 (im 2. Auswahlfeld 'Abies' durch 'Heptacodium' ersetzen.).
- ↑ Gerhard Kraus, Peter Nawroth: Laubgehölze für Nachpflanzungen. (PDF; 7,7 MB) Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Dezember 2016, abgerufen am 23. September 2025.
- ↑ Patent USPP30763P3: Heptacodium miconioides plant named ‘SMNHMRF’. Angemeldet am 30. November 2017, veröffentlicht am 30. Juli 2019, Anmelder: Timothy Wood, Spring Meadow Nursery Inc, Erfinder: Timothy Wood.
- ↑ Patent USPP36716P2: Heptacodium tree named ‘JFS GM1HM’. Angemeldet am 14. Mai 2024, veröffentlicht am 3. Juni 2025, Anmelder: J. Frank Schmidt & Son Co., Erfinder: Guy E. Meacham.
- ↑ Search Patents "Heptacodium". Justia Inc. Mountain View, California, abgerufen am 23. September 2025 (englisch).
- ↑ Melina Stein, Lukas Sattlegger, Johanna Freudenberg: Insektenfreundliches Gärtnern bei verschiedenen Typen von Gärtner*innen – Eine sozialwissenschaftliche und linguistische Analyse. (PDF; 13 MB) Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) GmbH, 2. November 2023, abgerufen am 6. Juli 2025.