Henryk Czapczyk
| Gedenktafel im Fußballstadion Lech Posen | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Henryk Czapczyk | |
| Geburtstag | 27. August 1922 | |
| Geburtsort | Posen, Polen | |
| Sterbedatum | 30. August 2010 | |
| Sterbeort | Posen, Polen | |
| Position | Sturm | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1935–1939 | HCP Poznań | |
| 1946–1948 | Warta Posen | 35 (16) |
| 1949–1953 | Lech Posen | 77 (14) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Henryk Czapczyk (* 27. August 1922 in Posen; † 30. August 2010) war ein polnischer Widerstandskämpfer und Fußballspieler.
Lebenslauf
Henryk Czapczyk begann seine Fußballkarriere in seiner Heimatstadt bei HCP Poznań. Im Zweiten Weltkrieg war er Mitglied der Heimatarmee und nahm am Warschauer Aufstand teil. Nach dem Aufstand befand er sich in deutscher Gefangenschaft. Nach dem Krieg begann er ein Studium in Antwerpen, kam aber schon 1946 nach Polen zurück und setzte seine Fußballkarriere bei Warta Poznań fort. Mit diesem Verein wurde er im Jahre 1947 polnischer Meister. In den Jahren 1949–1953 war er Fußballspieler von Lech Posen, wo er mit Teodor Anioła und Edmund Białas das bekannte Trio „A-B-C“ bildete. Nach der Beendigung seiner Fußballkarriere war er als Fußballtrainer tätig. Er starb am 30. August 2010 im Alter von 88 Jahren.
Auszeichnungen
Für seinen Mut im Warschauer Aufstand wurde er von General Tadeusz Komorowski auf dem Schlachtfeld mit dem Orden Virtuti Militari ausgezeichnet.[1]
Weblinks
- Henryk Czapczyk in der Datenbank von 90minut.pl (polnisch)
- Henryk Czapczyk - Lebenslauf auf der Website des Museums des Warschauer Aufstands (polnisch)
Einzelnachweise
- ↑ Anna Adamska, Jarosław Bączyk, Krzysztof Hoff: Czuwaj wiaro! Wielkopolanie w Powstaniu Warszawskim. Poznań: Wielkopolskie Muzeum Walk Niepodległościowych, 2004. ISBN 83-909940-7-0. (polnisch)