Henriette Schmidt (Journalistin)
Henriette „Jette“ Schmidt (* in Eisenach, Deutsche Demokratische Republik) ist eine ehemalige deutsche Journalistin, Hörfunk- und Fernsehmoderatorin.
Leben
Schmidt wuchs in ihrer Geburtsstadt Eisenach auf. Sie absolvierte ein Studium der Germanistik und Geschichtswissenschaft an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Nach dem Abschluss ihres Studiums war sie zunächst als Lehrerin an einer Polytechnischen Oberschule tätig, ehe sie 1987 beim Sender Karl-Marx-Stadt von Radio DDR II begann.[1] Nach der Wende und friedlichen Revolution in der DDR wechselte sie – über die Zwischenstation Sachsen Radio – 1992 zum Mitteldeutschen Rundfunk, wo sie als freie Redakteurin und Moderatorin für MDR 1 Radio Sachsen im Hörfunk arbeitete und als Moderatorin das Regionalmagazin Länderinfo im Ersten Deutschen Fernsehen präsentierte. Als Nachrichtensprecherin war sie bis März 2002 zudem für MDR aktuell tätig.[2]
Nach ihrem Rückzug vom MDR Fernsehen war Schmidt im Hörfunk aktiv, zunächst moderierte sie bei MDR 1 Radio Sachsen im Nachmittags- und Wochenendprogramm, ehe sie ab 2004 im täglichen Wechsel mit Maik Teschner die Moderation der Morgensendung von MDR 1 Radio Sachsen übernahm. Ab 2013 war sie von Montag bis Freitag als Hörfunkmoderatorin im Vormittagsprogramm von MDR Sachsen sowie im Frühprogramm am Wochenende tätig.[3] Ende November 2025 trat sie in den Ruhestand.[4]
Schmidt lebt in Radebeul, sie ist verheiratet und Mutter von zwei Töchtern.[4]
Weblinks
- Henriette Schmidt auf der Website des Mitteldeutschen Rundfunks
Einzelnachweise
- ↑ Lars Müller: Ihr Wecker klingelt halb drei. In: saechsische.de. Sächsische Zeitung, 17. Februar 2007, abgerufen am 1. Dezember 2025.
- ↑ Henriette Schmidt sagt Tschüss! In: mdr.de. Mitteldeutscher Rundfunk, abgerufen am 1. Dezember 2025.
- ↑ MDR 1 RADIO SACHSEN jetzt neu mit Doppelmoderation am Morgen und längeren Sendungen am Tag. In: radioszene.de. Radioszene, 13. Januar 2013, abgerufen am 1. Dezember 2025.
- ↑ a b Henriette Schmidt – eine vertraute Stimme sagt dann mal Tschüss. In: mdr.de. Mitteldeutscher Rundfunk, abgerufen am 1. Dezember 2025.