Henriette Goldschmidt
Henriette Goldschmidt, geb. Henriette Benas (* 23. Oktober 1825 in Krotoschin, Provinz Posen; † 30. Januar 1920 in Leipzig), war eine deutsche Frauenrechtlerin, Sozialpädagogin und Publizistin. Sie gehörte 1865 zu den Begründerinnen des Frauenbildungsvereins und gründete 1911 die erste „Hochschule für Frauen“ in Leipzig.
Leben und Wirken
Henriette Benas war die Tochter des wohlhabenden jüdischen Kaufmanns Levin Benas.[1] Sie hatte sieben Geschwister, ihre Mutter Eva Benas geb. Laski starb, als Henriette fünf Jahre alt war. Ihr Vater förderte die Bildung seiner Kinder, seine Töchter konnten bis zum 14. Lebensjahr die Schule besuchen. Die Familie zog 1850 nach Posen, wo Henriette erstmals durch einen Verein, der sich um arme Kinder kümmerte, in Kontakt mit freiwilliger Sozialarbeit kam.[2][3]
1853 heiratete sie Abraham Meyer Goldschmidt, einen verwitweten Neffen ihres Vaters, der Rabbiner der deutschsprachigen jüdischen Gemeinde in Warschau war.[4] Ihr Mann brachte drei Kinder in die Ehe ein. 1858 zog die Familie Goldschmidt nach Leipzig, da Abraham Meyer Goldschmidt zum dortigen Rabbiner der Israelitischen Religionsgemeinde berufen wurde.[5][6] Dem Motto eines Vortrags der Frauenrechtlerin Auguste Schmidt Leben ist Streben folgend, gehörte Henriette Goldschmidt neben Louise Otto-Peters, Auguste Schmidt, Ottilie von Steyber und anderen im März 1865 zu den Begründerinnen eines Frauenbildungsvereins, dessen Gründung „von Mißtrauen begleitet, von den Ängstlichen gemieden und von der großen Menge der Gleichgiltigen kaum beachtet“[7] wurde. Noch im Oktober des gleichen Jahres folgte die erste Frauenkonferenz Deutschlands. Dort wurde, gemeinsam mit Auguste Schmidt, Louise Otto-Peters und Ottilie von Steyber, die Gründung des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins (ADF) beschlossen. Henriette Goldschmidt war von 1867 bis 1906 Vorstandsmitglied im ADF. Hier setzte sie sich besonders für gleiche Bildungschancen für Mädchen und Frauen sowie deren gleichberechtigte Teilnahme am öffentlichen Leben ein.
Ein weiterer Schwerpunkt war für Henriette Goldschmidt die Kinderfrüherziehung. In Leipzig kam sie in Kontakt mit dem Werk des Pädagogen Friedrich Wilhelm August Fröbel. Sie teilte seine Ansichten zur Kindeserziehung: „Es ist das Charakteristische der Zeit, das weibliche Geschlecht seiner instinktiven, passiven Tätigkeit zu entheben und es von seinem Wesen aus und um seiner Menschheit pflegenden Bestimmung willen, zu ganz gleicher Höhe wie das männliche Geschlecht zu erheben.“[8] Henriette Goldschmidt übernahm Friedrich Fröbels Leitspruch „Kommt, laßt uns unsern Kindern leben!“ und gründete 1871, um ihren und Friedrich Fröbels Ideen eine breitere Basis zu verschaffen, den „Verein für Familien- und Volkserziehung“, dem auf Anhieb 150 bedeutende Leipziger Persönlichkeiten als Förderer beitraten. Dessen Ziel war die Verbreitung von Kindergärten und die Ausbildung qualifizierter Kindergärtnerinnen sowie die „erzieherischen Bildung der Jungfrauen und Mütter“. Schon 1872 gründete dieser Verein ein Kindergärtnerinnenseminar, das Frauen die Möglichkeit zur Weiterbildung gab. Ab 1874 wurden regelmäßig wissenschaftliche Vorträge gehalten.[9]
1898 verfassten Auguste Schmidt und Henriette Goldschmidt für den ADF eine Petition, die unter anderem die Forderung nach staatlicher Aufsicht über Kindergärten, deren Integration in das staatliche Erziehungssystem sowie einen verpflichtenden Kindergartenbesuch forderte. Die Petition wurde nach einer teilweise polemisch geführten öffentlichen Diskussion abgelehnt.[10]
Aus den Vortragsreihen in Leipzig entwickelte sich ein „Lyzeum für Damen“. Der Musikverleger Henri Hinrichsen, Inhaber der Edition Peters, und viele weitere Leipziger Bürger ermöglichten durch finanzielle Spenden Henriette Goldschmidt im Jahre 1911 die Gründung der Hochschule für Frauen zu Leipzig, die 1917 unter Aufsicht des Sächsischen Ministeriums für Kultur und öffentlichen Unterricht gestellt wurde und so den Charakter einer staatlichen Bildungsanstalt erhielt. Namhafte Persönlichkeiten gehörten dem Kuratorium und Ehrenvorstand an: Ricarda Huch, Eduard Spranger, Georg Kerschensteiner, Marie von Ebner-Eschenbach, Wilhelm Wundt, Marie Stritt und andere mehr. Die Frauenhochschule erreichte bald nationale und internationale Anerkennung und avancierte zum Vorbild ähnlicher „weiblicher Bildungsstätten“.[11] „Die Hochschule für Frauen verstand sich nicht als Konkurrenz zur Leipziger Universität, an der seit 1906 das Studium auch für Frauen möglich war, sondern bot Frauen und Mädchen wissenschaftlich fundierte Ausbildungsmöglichkeiten für soziale, pädagogische, medizinische und naturwissenschaftliche Berufe. Den Unterricht erteilten vorrangig Professoren der Universität Leipzig, dazu weitere Lehrkräfte, unter ihnen 1911 bis 1913 auch Henriette Goldschmidt und Dr. Agnes Gosche (1857–1928).“[12]
Als Henriette Goldschmidt 1920 starb, wurde die Hochschule für Frauen ab 1921 durch den Fröbelforscher Johannes Prüfer als „Sozialpädagogisches Frauenseminar“ zur kommunalen berufsbildenden Einrichtung profiliert.[13]
Die Nationalsozialisten verbannten nach 1933 alles, was an die Schulgründerin Henriette Goldschmidt und den Stifter Henri Hinrichsen erinnerte, aus dem Schulleben. Jüdische Mädchen wurden nicht mehr aufgenommen und der Geburtstag von Henriette Goldschmidt an der Schule nicht mehr gefeiert. Nach 1945 entwickelte sich diese Bildungseinrichtung zur Pädagogischen Schule für Kindergärtnerinnen „Henriette-Goldschmidt-Schule“ des Bezirkes Leipzig. In der DDR wurden zahlreiche Kindergärten nach ihr benannt, unter anderem in Bad Blankenburg, dem Wohnort Johannes Prüfers, wo Fröbel 1840 seinen ersten Kindergarten eröffnet hatte. Nach der friedlichen Revolution in der DDR trug die Schule in Leipzig seit 1991 den Namen „Fachschule für Sozialpädagogik ‚Henriette Goldschmidt‘ Leipzig“. 1992 wurde die Henriette-Goldschmidt-Schule eines von zwölf beruflichen Schulzentren der Stadt Leipzig, zum „Beruflichen Schulzentrum für Sozialwesen Leipzig, Henriette-Goldschmidt-Schule“. Das Erbe Henriette Goldschmidts und Henri Hinrichsens findet im schulischen Leben breite Beachtung.[14][15]
Würdigung
Die Lebensleistungen Henriette Goldschmidts als Sozialpädagogin und Frauenrechtlerin ist heute unumstritten, jedoch gibt es (manchmal von feministischer Seite) auch Kritik an ihrer Zentrierung auf das als genuin weiblich empfundene Thema der Kindererziehung. So hatte Henriette Goldschmidt gesagt: „Der Erziehungsberuf ist der Kulturberuf der Frau. Er verlangt Wissenschaft und Kunst, das Kennen und das Können.“ Gegen diese Kritik an Henriette Goldschmidt muss vorgebracht werden, dass ihr Wirken im Zeitkontext zu sehen ist – sie setzte einen Meilenstein für die Bildung der Frau und erschloss unter den damals herrschenden gesellschaftlichen Verhältnissen eines der wenigen Betätigungsfelder, in dem Frauen überhaupt wirksam und berufstätig werden konnten.
Für ihre Verdienste um die Volkserziehung erhielt sie von König Friedrich August von Sachsen die Carola-Medaille und den Maria-Anna-Orden.[16]
Ihre Nichte, die Romanistin Julia Kalbfleisch, widmete die Publikation ihrer Doktorarbeit ihrer Tante.[17]
Das historische Henriette-Goldschmidt-Haus in der Friedrich-Ebert-Straße 16 in Leipzig wurde am 18. März 2000 trotz heftiger Proteste abgerissen.[18][19][20]
Zum ihrem 200. Geburtstag im Jahr 2025 gab die Deutsche Post eine Sonderbriefmarke heraus.[21]
Werke
- Die Frauenfrage eine Culturfrage. Vortrag gehalten im Frauenbildungs-Verein zu Leipzig am 6. April 1870. Leipzig 1870.
- Der Kindergarten in seiner Bedeutung für die Erziehung des weiblichen Geschlechts. Sturm & Koppe, Leipzig 1872 (Digitalisat).
- Die Schule für Praxis und Theorie des Kindergartens. Eine Fortbildungsschule für das weibliche Geschlecht, in: Kindergarten 14 (1873), S. 153–159.
- Kindermädchen, Bone, Kindergärtnerin. In: Kindergarten 14 (1873), S. 91–94.
- Die Stellung der Kindergartenschule in dem Organismus des Fortbildungsunterrichts für die weibliche Jugend. Serig, Leipzig 1874 (Digitalisat).
- Sind die Anstalten zur Erlernung der Erziehungsmethode des Kindergartens als Fortbildungs- oder als Fachschulen zu beachten? In: Kindergarten 17 (1874), S. 72–77.
- Der Schöpfer eines Kinder-Paradieses. In: Cornelia 10 (1875), S. 24–35.
- Erklärung gegen das Frauenstimmrecht. In: Die Frauenbewegung 1/3. 1. Februar 1895, S. 19–20 (Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv).
- Ist der Kindergarten eine Erziehungs- oder Zwangsanstalt? Wiesbaden 1901.
- Die internationale Bedeutung Friedrich Fröbels für Familien- und Volkserziehung. In: Kindergarten 45 (1904), S. 161–171.
- Was ich von Fröbel lernte und lehrte, Leipzig 1909.
- Vom Kindergarten zur Frauenhochschule. In: Kindergarten 51 (1910), S. 109–112.
- Vom Kindergarten zur Hochschule für Frauen, Leipzig 1911.
Literatur über H. Goldschmidt
- Manfred Berger: Frauen in der Geschichte des Kindergartens. Ein Handbuch. Brandes & Apsel, Frankfurt/M. 1995, ISBN 3-86099-255-4, S. 50–54.
- Manfred Berger: Im Dienste der Fröbel-Pädagogik. Zum 175. Geburtstag von Henriette Goldschmidt. In: Theorie und Praxis der Sozialpädagogik 2000/H. 6, S. 46–47.
- Sandra Berndt: Henriette Goldschmidt: 1825–1920: Sozialpädagogin und Mitbegründerin der deutschen Frauenbewegung. In: 5 Jahre Frauenorte Sachsen. Jubiläumsbroschüre / Landesfrauenrat Sachsen e. V., Dresden: Landesfrauenrat Sachsen e.V, 2021, S. 42 f. (Online-Broschüre).
- Irma Hildebrandt: Provokationen zum Tee. 18 Leipziger Frauenporträts. Diederichs, München 1998, ISBN 3-424-01417-6, S. 116–129.
- Erika Hoffmann: Goldschmidt, Henriette, geborene Benas. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 6. Duncker & Humblot, Berlin 1964, ISBN 3-428-00187-7, S. 615 (deutsche-biographie.de).
- Lene Hoffmann und Volly Tanner: Stadtgespräche aus Leipzig. Gründung der ersten Frauenhochschule /// Henriette Goldschmidt in der heutigen Friedrich-Ebert-Straße. Gmeiner Verlag, Meßkirch 2014, ISBN 978-3-8392-1634-7
- Gerlinde Kämmerer, Annett Pilz (Hrsg.): Leipziger Frauengeschichten. Ein historischer Rundgang. Kunst- und Culturzentrum für Frauen, Leipzig 1995, S. 121–123.
- Ingaburgh Klatt (Hrsg.): Wir wollen lieber fliegen als kriechen. Historische Frauenportraits. Dräger, Lübeck 1997, ISBN 3-925402-88-8, S. 57–72.
- Annerose Kemp und Eberhard Ulm (Hrsg.): Henriette-Goldschmidt-Schule 1911–2011. Leipzig: Henriette-Goldschmidt-Schule, 2011.
- M. Köck: Das Fröbelverständnis Henriette Goldschmidts (1825–1920). Ein Beitrag zur Fröbelrezeption. München 2001 (unveröffentlichte Diplomarbeit).
- M. Meyer: Henriette Goldschmidt. In: Der Schweizerische Kindergarten, 11, 1921, S. 5–7.
- Nora Pester (Hrsg.): Jüdisches Leipzig: Menschen - Orte - Geschichte. Leipzig: Hentrich & Hentrich, 2023.
- Rita Sahle (Hrsg.): Wörterbuch zur Geschichte der Sozialen Arbeit in Leipzig. R. Sahle, Leipzig 1999, S. 41–42.
- Josephine Siebe und Johannes Prüfer: Henriette Goldschmidt. Ihr Leben und Schaffen. Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig 1922 (Digitalisat).
- Bärbel Steinhövel: Zum Leben und Werk von Henriette Goldschmidt (1825–1920). Diplomarbeit, Technische Universität Chemnitz, 2004.
- Petra Wilhelmy-Dollinger: Henriette Goldschmidt, Mitbegründerin der deutschen Frauenbewegung. In: Mitteldeutsches Jahrbuch für Kultur und Geschichte, Bd. 32 (2025), S. 236–239.
- H. Zollikhofer: Frau Dr. Henriette Goldschmidt. In: Der Schweizerische Kindergarten, 10, 1920, S. 29.
Weblinks
- Literatur von und über Henriette Goldschmidt im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Gerlinde Kämmerer: „Goldschmidt, Henriette (geborene Benas)“. In: Leipziger Frauenporträts, Webseite der Stadt Leipzig, 2013/2023/2025.
- Sandra Berndt: „Henriette Goldschmidt“. In: Digitales Deutsches Frauenarchiv, 2024 (zuerst veröffentlicht am 13. Februar 2019).
- Manfred Berger: Henriette Goldschmidt (1825–1920). Frauen in der Geschichte des Kindergartens. In: Martin R. Textor (Hrsg.): Das Kita-Handbuch, Online-Artikel vom 18. Juni 2021.
- Lucas Böhme: „Henriette Goldschmidt“, Artikel vom 13. März 2025. In: Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde.
- Webseite der Henriette-Goldschmidt-Schule Leipzig: „Schulgeschichte der Henriette-Goldschmidt-Schule“, o. D.
- Laura Peter: „Kampf für den Erhalt des ‚Henriette-Goldschmidt-Hauses‘ (1993–2000)“. In: Digitales Deutsches Frauenarchiv, 2024.
Einzelnachweise
- ↑ Vgl. Horst-Peter Wolff (2001): Henriette Goldschmidt geb. Benas. In: Horst-Peter Wolff (Hrsg.): Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte "Who was who in nursing history". Band 2. München und Jena: Urban&Fischer, S. 86 f.
- ↑ Vgl. Manfred Berger: Henriette Goldschmidt (1825–1920). Frauen in der Geschichte des Kindergartens. In: Martin R. Textor (Hrsg.): Das Kita-Handbuch, Online-Artikel vom 18. Juni 2021.
- ↑ Vgl. Gerlinde Kämmerer: „Goldschmidt, Henriette (geborene Benas)“. In: Leipziger Frauenporträts, Webseite der Stadt Leipzig, 2013/2023/2025.
- ↑ Vgl. Sabine Schlingmann: „Die Woche“ – Illustrierte im Zeichen emanzipatorischen Aufbruchs? Frauenbild, Kultur- und Rollenmuster in Kaiserzeit, Republik und Diktatur (1899–1944). Kovač, Hamburg 2007, ISBN 978-3-8300-3026-3, S. 526.
- ↑ Vgl. Ann Taylor Allen: The transatlantic Kindergarten. Education and women’s movements in Germany and the United States. Oxford University Press, New York 2017, ISBN 978-0-19-027441-2, S. 66.
- ↑ Vgl. Gerlinde Kämmerer: „Goldschmidt, Henriette (geborene Benas)“. In: Leipziger Frauenporträts, Webseite der Stadt Leipzig, 2013/2023/2025.
- ↑ Henriette Goldschmidt: Die Frauenfrage eine Culturfrage. Vortrag gehalten im Frauenbildungs-Verein zu Leipzig am 6. April 1870. Leipzig 1870, S. 2.
- ↑ Henriette Goldschmidt: Was ich von Fröbel lernte und lehrte, Leipzig 1909, S. 9.
- ↑ Vgl. M. Köck: Das Fröbelverständnis Henriette Goldschmidts (1825–1920). Ein Beitrag zur Fröbelrezeption. München 2001 (unveröffentlichte Diplomarbeit), S. 9 ff.
- ↑ Vgl. Manfred Berger: Henriette Goldschmidt (1825–1920). Frauen in der Geschichte des Kindergartens. In: Martin R. Textor (Hrsg.): Das Kita-Handbuch, Online-Artikel vom 18. Juni 2021.
- ↑ Vgl. Manfred Berger: Henriette Goldschmidt (1825–1920). Frauen in der Geschichte des Kindergartens. In: Martin R. Textor (Hrsg.): Das Kita-Handbuch, Online-Artikel vom 18. Juni 2021.
- ↑ Gerlinde Kämmerer: „Goldschmidt, Henriette (geborene Benas)“. In: Leipziger Frauenporträts, Webseite der Stadt Leipzig, 2013/2023/2025.
- ↑ Vgl. Gerlinde Kämmerer: „Goldschmidt, Henriette (geborene Benas)“. In: Leipziger Frauenporträts, Webseite der Stadt Leipzig, 2013/2023/2025.
- ↑ Vgl. Sandra Berndt: „Henriette Goldschmidt“. In: Digitales Deutsches Frauenarchiv, 2024.
- ↑ Vgl. Gerlinde Kämmerer: „Goldschmidt, Henriette (geborene Benas)“. In: Leipziger Frauenporträts, Webseite der Stadt Leipzig, 2013/2023/2025.
- ↑ Vgl. Annerose Kemp: Zum 175. Geburtstag der Fröbelpädagogin und Frauenrechtlerin Henriette Goldschmidt. In: Wie gedacht – so vollbracht? Berichte vom 8. Louise-Otto-Peters-Tag 2000. LOUISEum 14, Leipzig 2001, S. 61–69, hier S. 67 (Digitalisat).
- ↑ Vgl. Gisela Bock: Geschlechtergeschichten der Neuzeit. Ideen, Politik, Praxis. Göttingen 2014, S. 83.
- ↑ Vgl. Annette Jensen: „Die Leipziger Frauenfrage. Der Kampf um das Henriette-Goldschmidt-Haus geht weiter“ . In: Die Zeit, Nr. 50, Artikel vom 9. Dezember 1999.
- ↑ Ausführlich: Laura Peter: „Kampf für den Erhalt des ‚Henriette-Goldschmidt-Hauses‘ (1993–2000)“. In: Digitales Deutsches Frauenarchiv, 2024.
- ↑ Henriette-Goldschmidt-Haus Leipzig ( vom 12. März 2005 im Internet Archive)
- ↑ Deutsche Post: 200. Geburtstag Henriette Goldschmidt, Briefmarke zu 1,10 €, 10er-Bogen