Henri de Riedmatten

Henri de Riedmatten OP (* 19. März 1919 in Sitten; † 9. April 1979 in Rom) war ein Schweizer römisch-katholischer Geistlicher und Ordensmann.

Leben

Henri de Riedmatten trat 1939 in Rom in das Priesterseminar und 1940 in den Dominikanerorden ein. Nach der Priesterweihe 1945 studierte er Philosophie und Theologie in Frankreich, Rom, Oxford und Freiburg im Üechtland. Dort wurde er mit einer Dissertation über Paul von Samosata und dessen Christologie 1952 promoviert.

1967 ernannte Papst Paul VI. Henri de Riedmatten zum Leiter des Katholischen Internationalen Zentrums von Genf und zum ständigen Beobachter des Heiligen Stuhls bei den internationalen Organisationen in Genf. Er war einer der Sprecher der dort vertretenen Mitglieder der Conférence des organisations catholiques internationales (COCI) in den Gesprächen mit dem Büro der Vereinten Nationen in Genf. 1971 berief Papst Paul VI. Henri de Riedmatten zum Generalsekretär des Päpstlichen Rats Cor Unum.[1]

Schriften (Auswahl)

Literatur

Fußnoten

  1. Paul Grossrieder: Henri de Riedmatten o.p. (1919–1979). In: Guy Bedouelle, Mariano Delgado (Hrsg.): La réception du Concile Vatican II par les théologiens suisses. Academic Press Fribourg, Fribourg 2011, S. 61–72.