Helmut Geist (Geograph)

Helmut J. Geist (* 1958 in Kastl) ist ein Wissenschaftler, Hochschullehrer, Autor und Aktivist. Von 2006 bis 2012 war er Professor für Humangeographie an der Universität Aberdeen in Schottland. Er gilt als international renommierter Tabakforscher und Mitbegründer der Politischen Ökologie in der deutschsprachigen Geographie.

Leben und Werk

Aufgewachsen in einer Handwerker- und Ackerbürgerfamilie im ländlichen Raum der mittleren Oberpfalz legte Geist seine Reifeprüfung im Juni 1977 am Max-Reger-Gymnasium Amberg ab. Nach einer weiteren staatlichen Prüfung 1978 mit "Anerkennung" als Kriegsdienstverweigerer in einem mündlichen KDV-Verfahren absolvierte er ein Studium der Diplom-Geographie in Würzburg und den USA[1] sowie Zivildienst bei der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkolosenhilfe.[2] Parallel engagierte er sich im Fahrtendienst für Laboratoriumsmedizin, als Fachschaftler der Bundesfachtagung Geographie und, als Mitglied der Sprechergruppe der Katholischen Hochschulgemeinde, gegen Militarismus,[3] für ein Recht auf Entwicklung in der damals sog. Dritten Welt und für ökologisch verträgliche Mobilität,[4]

Nach Abschluss einer von der Universität Würzburg geförderten Diplomarbeit über Nahrungsspielraum und Gesundheit[5] wurde Geist 1986 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität und promovierte am Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie 1989 mit einer preislich ausgezeichneten Arbeit über agrare Tragfähigkeit in der westafrikanischen Republik Senegal.[6] 1992 löste Geist ein inzwischen beamtenrechtliches Uni-Dienstverhältnis in Würzburg und wechselte von 1994 bis 1998 als Postdoc an den Lehrstuhl für Entwicklungsgeographie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. In der Übergangszeit agierte er, v.a. in nordbayerischen Zivildienstschulen, als Gastdozent für politische Bildung[7] und begleitete als Fremdenführer deutsche Reisegruppen in Europa und Afrika.[8]

Die Zeit vor der Millenniumswende verbrachte Geist am Deutsch-Amerikanischen Zentrum für Gastwissenschaftler in Washington DC[9] und wechselte von dort als geschäftsführender Manager ("director") nach Wallonien für das am Geographischen Institut der Universität Louvain-la-Neuve angesiedelte sog. LUCC-Projekt (Land Use and Cover Change),[10] einem Vorhaben des International Geosphere-Biosphere Programme und des International Human Dimensions Programme on Global Environmental Change. Neben Managementaufgaben erstellte er dort im Zeitraum von 2000 bis 2005 meta-analytische Studien zu Desertifikation und Entwaldung aus der Perspektive von Erdsystemwissenschaft.

2006 wurde Geist als Professor für Humangeographie ("established chair") an die Universität Aberdeen in Schottland berufen (Sixth Century Chair in Human-Environment Interactions).[11][12] Die am Geographischen Institut historisch starke Forschung zu ländlichen Räumen erweiterte er perspektivisch mit einem Fokus auf globale, politisierte Mensch-Umweltbeziehungen (nature-society nexus).[13][14] Parallel war Geist tätig im Steuerungskomitee der Kommission Land Use & Land Cover Changes für die Internationale Geographische Union von 2004 bis 2008 und von 2012 bis 2016.[15] Wieder in Deutschland seit 2013 lehrte er Wirtschaftsgeographie an einer berufspädagogischen Akademie[16] und Politische Ökologie an der Universität Göttingen.[17]

Geist war Leiter und Mitwirkender etlicher akademischer Drittmittelprojekte der Deutschen Forschungsgemeinschaft, des German Marshall Fund, der British Ecological Society und im Rahmen von Vorhaben der Umweltpolitik der Europäischen Union.

Wirkung, Bedeutung, Impakt

Im Gefolge einer entwicklungsgeographischen Arbeit über Mais- und Tabakproduktion in Malawi[18] wurde Geist 1992 zu einem Wegbereiter der Politischen Ökologie im deutschsprachigen Raum der geographischen Fachwissenschaft.[19][20] Er trug dazu bei, eine „dritte Säule“[21] zwischen Human- und Physiogeographie auszuweisen.

Über das LUCC-Projekt urteilte man, dass es „in nahezu mustergültiger Weise Bandbreite und Potentiale fachübergreifender Kooperationsmöglichkeiten verschiedenster Fachdisziplinen“ zu Mensch/Umwelt-Beziehungen zeige.[22] Am Beispiel von Trockengebieten entwarf Geist eine landsystemtheoretisch motivierte Klassifizierungsmethode, die erstmals soziale und biophysikalische Indikatoren kombiniert. Sein Ansatz gilt als „[t]he first real attempt to bring these aspects together […] [in] a typology of degradation causes and outcomes“.[23] Forschungsarbeiten von Geist zu globaler Landnutzung fanden 2018 Eingang in den IPBES-Bericht des Weltbiodiversitätsrats[24] und 2019 in den IPCC-Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme des Weltklimarats.[25]

Regional konzentrierte sich Geist auf Landnutzung, v. a. Tabakanbau, in der südostafrikanischen Waldsavanne (Miombo). Als Gutachter unterstützte er die Kapstädter Weltbank-Konsultation 1998 zu Möglichkeiten und Grenzen globaler Tabakkontrolle[26] und begleitet seitdem tabakkritische Projekte weltweit:

  • als einer der Hauptredner auf dem Plenum des 3rd Meeting of the UN's Environment and Health Ministers 1999 zu Tabak-Umwelt-Gesundheit im Senate House der University of London;[27]
  • als wissenschaftlicher Berater des Dokumentarfilms Rauchopfer von Peter Heller, der auf dem Internationalen Film Festival in Parma 2003 mit dem Grand Prix Leonardo in Gold als bester globalisierungskritischer Beitrag des Jahres ausgezeichnet wurde;[28]
  • als Gutachter einer Studiengruppe der Weltgesundheitsorganisation zu Alternativen zum Tabakanbau auf deren Treffen im Juni 2008 in Mexiko-Stadt auf der Basis der Artikel 17&18 Rahmenübereinkommen der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (2005);[29]
  • mit Beiträgen zum TEEB-Vorhaben, das die globalen Lieferketten des Tabaksektors aus sozialökologischen Gründen als riskante Wirtschaftstätigkeit charakterisiert und an institutionelle Investoren appelliert, aus Gründen der Reputationsschädigung Kapital vom Tabakregime fernzuhalten (Desinvestition);[30]
  • als Ko-Autor einer Panel-Studie, von der Kelley Lee und Andere 2016 berichten, dass ein von British American Tobacco (BAT) in Auftrag gegebenes Gutachten zum WHO-Rahmenübereinkommen zu dem Schluss kommt, dass die Zerstörung tropischer Trockenwälder „[deforestation] may be the single most negative impact of tobacco cultivation on the environment […] given the results of the study by Geist et al. [2009]“;[31]
  • als Mitverfasser der ersten WHO-Studie 2017 zusammen mit Stella Bialous und Anderen zu den Gesamtwirkungen von Tabakrauchen; der Bericht konstatiert Ökosystemzerstörungen und wirtschaftliche Fehlentwicklung in Anbauländern des globalen Südens und konfrontiert transnationale Tabakkonzerne wie BAT mit Greenwashing und Merchandising of Doubt.[32]

Publikationen (Auswahl)

Bücher

  • als Hrsg. mit B. Lohnert: Coping with changing environments. Routledge Revival, Milton Park, UK / New York, 2018 [1999].
  • mit S. Bialous, C. Curtis, P. S. Granados, Y. H. Hendlin, H. Eunha, N. Lecours, K. Lee, G. E. Matt, J. P. E. Quintana und E. T. d’Espaignet: Tobacco and its environmental impact. World Health Organization, Genf 2017; freier Volltext
  • The causes and progression of desertification. Routledge, London 2017 (Paperback, E-Book) bzw. Ashgate, Aldershot (UK), Burlington (VT) 2005 (Hardback).
  • als Hrsg.: Our earth’s changing land. 2 Bände. Greenwood Press, Westport (CT), London 2006.
  • als Hrsg. mit E. F. Lambin: Land-use and land-cover change. Springer, Berlin/Heidelberg 2006.
  • mit P. Heller und J. Waluye: Rauchopfer. Die tödlichen Strategien der Tabakmultis. Horlemann, Bad Honnef 2004.
  • Political ecology of the Lower Casamance in Senegal (West Africa). In: R. B. Singh (ed.): Disasters, environment and development. Oxford & IBH Publishers: New Delhi, Calcutta 1996, S. 541–550.
  • Agrare Tragfähigkeit im westlichen Senegal. Institut für Afrika-Kunde, Hamburg 1989.

Artikel

  • Perspektivenwechsel der Politischen Ökologie. In: Geographica Helvetica. Band 77, Nr. 4, 2022, S. 511–522; freier Volltext
  • Tobacco and deforestation revisited. In: Sustainability. Band 13, Nr. 16, 2021; freier Volltext
  • mit S. Whitfield und A. A. R. Ioris: Deliberative assessment in complex socioecological systems. In: Environmental Monitoring and Assessment. Band 183, Nr. 1/4, 2011, S. 465–483; freier Volltext.
  • mit K. Chang, V. Etges und J. M. Abdallah: Tobacco growers at the crossroads. In: Land Use Policy. Band 26, Nr. 4, 2009, S. 1066–1079; freier Volltext.
  • Wandel oder Kollaps? In: Geographische Zeitschrift. Band 94, Nr. 3, 2006, S. 143–159; freier Volltext.
  • mit E. F. Lambin: Proximate causes and underlying driving forces of tropical deforestation. In: BioScience. Band 52, Nr. 2, 2002, S. 143–150; freier Volltext.
  • Global assessment of deforestation related to tobacco farming. In: Tobacco Control. Band 8, Nr. 1, 1999, S. 18–28; freier Volltext PMID 10465812.
  • Das Bergland von Namwera. In: Gaia. Band 7, Nr. 4, 1998, S. 255–264; ingentaconnect.com
  • Tropenwaldzerstörung durch Tabak. In: Geographische Rundschau. Band 50, Nr. 5, 1998, S. 283–290; Abstrakt.
  • Die orthodoxe und politisch-ökologische Sichtweise von Umweltdegradierung. In: Die Erde. Band 123, Nr. 4, 1992, S. 283–295; freier Volltext.
  • Subsistenzwirtschaft und Weltmarktproduktion in einer peripheren Region Malawis. In: Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie. Band 30, Nr. 3, 1986, S. 27–51; Einleitung.

Einzelnachweise

  1. H. Geist: Ein Studienjahr in U.S.A. - (Nicht nur) subjektive Erfahrungen an der University of Arizona in Tucson. In: image - informations- und diskussionsforum der kath. hochschulgemeinde würzburg, Nr. 47, 12. Jg., 1981, S. 13-16; Resonanz (R.C. Helt). In: image - informations- und diskussionsforum der kath. hochschulgemeinde würzburg, Nr. 48, 12. Jg., 1981, S. 23.
  2. Dienstzeugnis II 5.860 - PK: 260458-G-61870 vom 14. 2. 1986, Bundesamt für den Zivildienst.
  3. H. Geist: Ready to go to war (überarb. v. R. Blumrich). In: image - informations- und diskussionsforum der kath. hochschulgemeinde würzburg, Nr. 44, 11. Jg., 1980, S. 8–11.
  4. Explosive Stimmung am Rande der Radler-Demo. In: Fränkisches Volksblatt, 7. Juli 1980; Leser schreiben an die Redaktion (gez. K. Miller u. H. Geist). In: Fränkisches Volksblatt, 9. Juli 1980.
  5. Jubiläumsstiftung vergibt zum 2. Male Stipendien, in: Information der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg, H. 6/17, 16. Nov. 1983, S. 4/5: "[C]and. rer. nat. Helmut Geist, Fakultät für Geowissenschaften, [erält ein Stipendium] für das Forschungsvorhaben 'Felduntersuchungen zur Raumwirksamkeit von Einrichtungen des Gesundheitswesens für die Bevölkerung in abgelegenen Siedlungsräumen in der Kawinga-Region Malawis'" (S.5).
  6. Unterfränkische Gedenkjahrstiftung zeichnet 25 Doktoranden aus. In: Fränkisches Volksblatt, 12. Mai 1990.
  7. Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Münchberg: Wem nützt Entwicklungshilfe? In: Frankenpost, 21. Dez. 1992.
  8. So entstanden etliche reiseschriftstellerische Arbeiten wie z.B. Fünf Kilometer Richtung Himmel (über eine Bergbesteigung des Kilimanjaro), in: die tageszeitung (taz/Berlin), 23. April 1994, S.21 (https://taz.de/!1565921/), Das Bergland von Namwera (über eine Tragödie der Allmende in Südmalawi), in: GAIA, Nr. 7(4), 1998, S. 255-264, oder Der Jurasteig aus heimatlandschaftlicher Sicht (über eine Wanderung in der Fränkischen Alb), in: Die Oberpfalz, Nr. 107(4), 2019, S. 214-233.
  9. GACVS Fellowship Recipient Group II (German-American Center for Visiting Scholars).
  10. International Geosphere-Biosphere Programme: Land Use and Cover Change. Abgerufen am 23. April 2016.
  11. Scientific contributions while affiliated with University of Aberdeen and other places. auf: researchgate.net, abgerufen am 2. Januar 2018.
  12. L. J. Philip, K.J. Edwards: Centenary of the Department of Geography, University of Aberdeen. In: Scottish Geographical Journal. Nr. 135, 2019, S. 196 ff. hier: S. 208.
  13. „Geist's work offered international perspectives on land-use change, informed by political ecology perspectives, including (…) global economic drivers of local land-use change, (…) desertification and agricultural transitions“. L.J. Philip & A.S. Maclaren. Rural geographical research – Working in rural places and with rural communities. In: Scottish Geographical Journal. Nr. 135, 2019, p. 334f.
  14. H. Geist, R. Birnie, R. Matthews & A. Ioris. Integration and synthesis of global land change science. In: Bulletin (College of Physical Sciences). Nr. 15, 2007, p. 5.
  15. IGU Commission on Land Use and Cover Changes Abgerufen am 2. Februar 2018.
  16. Dozent der Berufsakademie erhält Professorentitel, in: Thüringer Allgemeine, 31.10./1.11.2014
  17. Universität Göttingen, Vorlesungsverzeichnis SoSe 2021. Abgerufen am 8. April 2021
  18. T. Rauch: Vier Jahrzehnte deutschsprachige Geographische Entwicklungsforschung im Spannungsfeld zwischen dialektischem Lernprozess und Zeitgeist. In: Geographische Zeitschrift. Band 106, Nr. 3, 2019, S. 180.
  19. T. Krings: Mensch-Umwelt-Beziehungen in den Tropen unter besonderer Berücksichtigung der Politischen Ökologie als Gegenstand der geographischen Entwicklungsforschung. In: Rundbrief Geographie. (VGDH), Nr. 149, 1998, S. 22; S. Becker, A. Otto: Editorial: Natur, Gesellschaft, Materialität. In: Geographica Helvetica. Nr. 71, 2016, S. 222.
  20. R. L. Bryant: Assessing Piers Blaikie's contributions to polical ecology. In: Geoforum, Nr. 39, 2008, S. 712 (zus. m. M. K. Goodman); ibd.: Reflecting on political ecology. In: L. Bryant (Hrsg.): The International Handbook of Political Ecology. Cheltenham & Northhampton: Edward Elgar Publ., Cheltenham & Northhampton 2015, S. 15. Political Ecology Handbook Ch. 2 Abgerufen am 4. Dezember 2021.
  21. H. Gebhardt, R. Glaser, U. Radtke, P. Reuber (Hrsg.): Geographie. Berlin 2011, S. 76: Das Drei-Säulen-Modell der Geographie.
  22. E. Ehlers: Das Anthropozän. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008, S. 237.
  23. Mark Stafford Smith: Desertification. In: R. H. Behnke, M. Mortimore (Hrsg.): The end of desertification? Springer, Berlin/Heidelberg 2016, S. 552.
  24. Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (2018): The assessment report on land degradation and restoration Chapters 3, 4, 5 & 6, abgerufen am 11. September 2019.
  25. Intergovernmental Panel on Climate Change (2019): Climate change and land – Summary for policymakers Chapters 3, 4 & 7, abgerufen am 1. September 2019.
  26. P. Jha & F.J. Chaloupka: Curbing the epidemic – Governments and the economics of tobacco control. World Bank, Washington DC 1999, S. 92. (dt. Ausgabe 2003, S. 110) Abgerufen am 30. Juli 2017.
  27. S. Boseley 1999. Forests felled to cure tobacco, The Guardian, 24 May 1999; E. Brüser 1999. Tabakanbau zerstört Baumbestände und Erdboden, Süddeutsche Zeitung, 1. Juni 1999; A. Hillmer 1999. Wo Wald in Rauch aufgeht, Hamburger Abendblatt, 28. Januar 1999.
  28. wocomoDOCS: Die tödlichen Strategien der Tabakindustrie. Abgerufen am 24. Oktober 2017.
  29. Study group on economically sustainable alternatives to tobacco growing (in relation to Articles 17 and 18 of the Convention). S. 2 (item 6) & S. 4 (item 17), abgerufen am 30. Juli 2017.
  30. Bishop J. (ed) 2012. The economics of ecosystems and biodiversity in business and enterprise. Milton Park: Earthscan, pp. 62, 89, 114, 123 & 188; Geist H. 2011. “New” corporate environmentalism. In: Samson RM (ed). Supply-chain management. Nova Science Publishers: Hauppage, NY, 1-37.
  31. Pain A. et al. 2012: Research and evidence collection on issues related to articles 17 and 18 of the Framework Convention on Tobacco Control.; zitiert nach Lee K. et al. 2016: Manage and mitigate punitive regulatory measures, enhance the corporate image, influence public policy. In: Globalization and Health. 12, p. 55. doi:10.1186/s12992-016-0192-6.
  32. WHO 2017. Tobacco and its environmental impact, Geneva, p. 37; World Health Organization: Big Tobacco Leaves Huge Ecological Footprint. 30. Mai 2017, abgerufen am 3. Januar 2018.