Heisenberg-Gymnasium Dortmund

Heisenberg-Gymnasium Dortmund
Schulform Gymnasium
Schulnummer 169286
Gründung 1969
Adresse Preußische Straße 225
44339 Dortmund
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 33′ 11″ N, 7° 29′ 43″ O
Träger Stadt Dortmund
Schüler 1139[1]
Lehrkräfte ca. 90[2]
Leitung Katja Middeldorf[3]
Website www.heig-do.de
BW

Das Heisenberg-Gymnasium Dortmund ist ein städtisches Gymnasium im Dortmunder Stadtbezirk Eving. Die Schule wurde 1969 gegründet und trägt seit 1974 den Namen des Physikers und Nobelpreisträgers Werner Heisenberg.[4]

Geschichte

Der Rat der Stadt Dortmund beschloss 1968 die Errichtung eines Gymnasiums für den Dortmunder Norden. Der Unterricht begann im August 1969 mit 112 Schülerinnen und Schülern in provisorischen Räumen der Ketteler-Grundschule. 1974 zog die Schule in den Neubau an der Preußischen Straße um und erhielt offiziell den Namen Heisenberg-Gymnasium.[4] Benachbart ist die Theodor-Heuss-Realschule.

Unter der langjährigen Leitung von Reinhard Häger (1970–1994) entwickelte sich das Gymnasium zu einer großen Schule mit über 1000 Beschulten. In den 1980er-Jahren führte es früh ein verpflichtendes Schülerbetriebspraktikum ein und baute internationale Schulpartnerschaften auf, unter anderem mit Schulen in Israel, den USA und Italien.[4]

In den 1990er-Jahren entstanden ein umfassendes Schulprogramm mit sprachlich-musischem Schwerpunkt, das „Cooltourcafé Heisenberg“ sowie erste Musikförderklassen. Nach der Pensionierung Hägers übernahm 1995 Anne Smerdka die Schulleitung und leitete die bauliche Erweiterung und Neugestaltung der Schule ein.[4]

Zwischen 2002 und 2004 erfolgte eine umfassende Sanierung des Gebäudes, bei der Fachräume, Medienbereiche und das Erscheinungsbild grundlegend modernisiert wurden. Seit Mitte der 2000er-Jahre ist das Heisenberg-Gymnasium Ganztagsschule und bietet Profilklassen in den Bereichen Musik, bilingualer Unterricht, MINT, Sport und Medien an.[4]

2018 erhielt die Fachschaft Informatik den Preis „Genial digital“, 2019 wurde die Schule in das MINT-EC-Netzwerk aufgenommen und zur Talentschule NRW ernannt. Zudem gehört sie seit 2019 dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an.[4]

Schulleitung

  • 1969–1970: Hubert Kelter (kommissarisch)
  • 1970–1994: Reinhard Häger
  • 1994–1995: Hartmut Peinemann (kommissarisch)
  • 1995–2012: Anne Smerdka
  • Sabine Eisenberg
  • Katja Middeldorf

Einzelnachweise

  1. Information auf der Seite Schule Suchen des Schulministeriums Nordrhein-Westfalen. Zuletzt abgerufen am 11. Oktober 2025.
  2. Lehrkräfte. In: heig-do.de. Abgerufen am 11. Oktober 2025.
  3. Schulleitung. In: heig-do.de. Abgerufen am 11. Oktober 2025.
  4. a b c d e f Schulgeschichte. In: heig-do.de. Abgerufen am 11. Oktober 2025.