Heiselhusen
Heiselhusen Gemeinde Krummhörn
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|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 24′ N, 7° 2′ O | |
| Fläche: | 1,31 km² | |
| Eingemeindung: | 1929 | |
| Eingemeindet nach: | Campen | |
| Postleitzahl: | 26736 | |
| Vorwahl: | 04927 | |
Lage von Heiselhusen in Niedersachsen
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Heiselhusen ist ein Ortsteil der Gemeinde Krummhörn im Landkreis Aurich in Niedersachsen. Der Ort war bis 1929 eine eigenständige Gemeinde und gehört innerhalb von Krummhörn zur Ortschaft Campen.
Geographie
Heiselhusen besteht aus den beiden Weilern Groß Heiselhusen und Klein Heiselhusen, die zwischen dem Dorf Campen und dem Ufer der Emsmündung liegen. Auf dem ehemaligen Gemeindegebiet liegt auch der Leuchtturm Campen.
Geschichte
In Heiselhusen bestand bis ins 16. Jahrhundert das Kloster Heiselhusen. Heiselhusen gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Pewsum des Fürstentums Ostfriesland, das seit 1744 zu Preußen gehörte. Von 1806 bis 1810 gehörte der Ort zum napoleonischen Satellitenstaat Königreich Holland und von 1811 bis 1813 direkt zum Kaiserreich Frankreich. Dort gehörte Heiselhusen zum Kanton Pewsum des Departements Ost-Ems. 1814 fiel der Ort an das Königreich Hannover und gehörte dort zum Amt Emden. Die Gemeinde Heiselhusen fiel 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Emden. Siegelsum wurde 1929 Teil der Gemeinde Heiselhusen, die 1932 zum Landkreis Norden kam und am 1. Juli 1972 Teil der neuen Gemeinde Krummhörn wurde. Krummhörn gehört seit dem 1. August 1977 zum Landkreis Aurich.[1]
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1823 | 30 | [2] |
| 1845 | 32 | [3] |
| 1871 | 27 | [4] |
| 1895 | 48 | [5] |
| 1905 | 44 1) | [6] |
| 1910 | 44 | [7] |
Baudenkmale
Auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Heiselhusen stehen die beiden Gulfhöfe Groß Heiselhusen und Petersen sowie der Leuchtturm Campen und das Leuchtturmwärterhaus unter Denkmalschutz.
Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972
- ↑ Friedrich Arends: Erdbeschreibung des Fürstenthums Ostfriesland und des Harlingerlandes. Wittwe Hyner & Sohn, Emden 1824, S. 334 (google.de).
- ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 34 (google.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1895
- ↑ Volkszählung 1905
- ↑ Volkszählung 1910