Heinz Wolter
Heinz Wolter (* 6. Mai 1935; † 29. November 2015) war ein deutscher Historiker.
Wolter wurde nach einem Studium der Geschichtswissenschaft 1966 mit einer Arbeit über die deutsche Sozialdemokratie in der Bismarckzeit an der Karl-Marx-Universität Leipzig promoviert. 1980 folgte die Promotion B. Er arbeitete am Zentralinstitut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR.
Seine Arbeitsschwerpunkte waren die deutsche Geschichte in der Bismarckzeit und die Geschichte der Sozialdemokratie.
Schriften (Auswahl)
- mit Gustav Seeber (Hrsg.): Bismarck und die Revolution. Dokumente. Ausgewählt und kommentiert, Verlag der Nation, Berlin 1989.
- (Hrsg.): Otto von Bismarck. Dokumente seines Lebens. 1815–1898. Reclam, Leipzig 1986; 2. Auflage 1989.
- Bismarcks Außenpolitik, 1871–1881. Außenpolitische Grundlinien von der Reichsgründung bis zum Dreikaiserbündnis (= Schriften des Zentralinstituts für Geschichte. Band 71). Berlin 1983.
- mit Gustav Seeber: Mit Eisen und Blut. Die preußisch-deutsche Reichsgründung von 1870/71 (= Schriftenreihe Geschichte). Dietz Verlag, Berlin 1981.
- mit Gustav Seeber: Die preußisch-deutsche Reichsgründung 1870/71. Berlin 1981.
- Grundlinien der Bismarckschen Außenpolitik 1871–1881. Diss. B, Berlin 1980.
- mit Horst Bartel, Wolfgang Schröder, Gustav Seeber: Der Sozialdemokrat 1879–1890. Ein Beitrag zur Rolle des Zentralorgans im Kampf der revolutionären Arbeiterbewegung gegen das Sozialistengesetz. Dietz Verlag, Berlin 1975.
- Alternative zu Bismarck. Die deutsche Sozialdemokratie und die Außenpolitik des preußisch-deutschen Reiches 1878 bis 1890. Berlin 1970.
- Die Stellung der deutschen Sozialdemokratie zur Außenpolitik des preußisch-deutschen Reiches unter Bismarck 1878–1890. Phil. Diss. Leipzig 1966.
Literatur
- Lothar Mertens: Lexikon der DDR-Historiker. Biographien und Bibliographien zu den Geschichtswissenschaftlern aus der Deutschen Demokratischen Republik. Saur, München 2006, ISBN 3-598-11673-X.