Heinz Hauser (Skisportler)
| Heinz Hauser | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Nation | BR Deutschland | ||||
| Geburtstag | 23. Dezember 1920 | ||||
| Geburtsort | Waltersdorf, Deutsches Reich | ||||
| Beruf | Polizeimeister | ||||
| Sterbedatum | 22. November 1996 | ||||
| Sterbeort | Reit im Winkl, Deutschland | ||||
| Karriere | |||||
| Disziplin | Skispringen Nordische Kombination | ||||
| Verein | WSV Reit im Winkl | ||||
| Karriereende | 1957 | ||||
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Heinz Hauser (* 23. Dezember 1920 in Waltersdorf; † 22. November 1996 in Reit im Winkl) war ein deutscher Skisportler, der im Skispringen und in der Nordischen Kombination aktiv war.
Werdegang
Heinz Hauser startete für den Skiklub Altenau und wurde 1950 Deutscher Langlaufmeister, bevor er sich im selben Jahr dem WSV Reit im Winkl anschloss. 1951 wurde er Bayerischer Meister im Langlauf und in der Nordischen Kombination.[1] Bei den Olympischen Spielen 1952 in Oslo belegte Hauser in der Nordischen Kombination Platz 15 und im 18 km Langlaufrennen Platz 54. Außerdem war er Teil der deutschen 4 × 10 km Langlaufstaffel, die den siebenten Platz erreichte.
1952, 1953, 1954 und 1956 wurde er Deutscher Meister in der Nordischen Kombination. Zur Vierschanzentournee 1953/54 startete Hauser zum ersten und einzigen Mal als Spezialspringer. Dabei erreichte er in Garmisch-Partenkirchen Rang 19 und damit am Ende Rang 25 der Gesamtwertung. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1954 wurde er als 17. bester Mitteleuropäer in der Nordischen Kombination.
Bei den Olympischen Spielen 1956 in Cortina d’Ampezzo belegte Hauser in der Nordischen Kombination Platz 21.
Am 16. März 1953 verlieh ihm Bundespräsident Theodor Heuss das Silberne Lorbeerblatt.[2]
Hauser beendete nach den Deutschen Nordischen Skimeisterschaften 1957 in Altenau seine nationale Karriere. Bei seinem letzten Wettkampf verpasste er als Vierter knapp die Medaillenränge.[3] Er wurde 1957 noch einmal Bayerischer Meister im 15 km Langlaufrennen und in der Nordischen Kombination sowie 1958 im 30 km Langlaufrennen, bevor er sich 1961 endgültig von dem aktiven Sport zurückzog.
Sein Sohn Peter war ebenfalls Skisportler und Teilnehmer an der Vierschanzentournee 1970/71.[4] 1965 gewann er das Skispringen bei den Nordischen Winterspielen der Deutschen Skijugend, 1966 wurde er Deutscher und Bayerischer Jugendmeister in der Nordischen Kombination, 1968 Deutscher Jugendmeister in der Nordischen Kombination, 1970 und 1974 Bayerischer Meister in der Nordischen Kombination. 1974 beendete er seine sportliche Laufbahn.
Statistik
Vierschanzentournee-Platzierungen
| Saison | Platz | Punkte |
|---|---|---|
| 1953/54 | 25. | 181.5 |
Weblinks
- Heinz Hauser in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch) – Skispringen
- Heinz Hauser im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
- Heinz Hauser in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- Heinz Hauser auf The-Sports.org
Einzelnachweise
- ↑ Teil I – Die Gründung, der Aufbau und die Erhaltung des Vereins von 1921 – 1971, abgerufen am 2. Oktober 2025
- ↑ Sportbericht der Bundesregierung vom 26. September 1973 an den Bundestag - Drucksache 7/1040, S. 79
- ↑ Der Deutsche Skimeister 1957 – Wir stellen vor: Sepp Schiffner, in: Passauer Neue Presse, Nummer 46 vom 25. Februar 1957
- ↑ Peter Hauser in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)