Heinz Gerd Ingenkamp
Heinz Gerd Ingenkamp (* 22. November 1938 in Krefeld; † 22. September 2025[1]) war ein deutscher Klassischer Philologe und Hochschullehrer in Bonn.
Leben
Ingenkamp wurde 1966 mit der Dissertation Untersuchungen zu den pseudoplatonischen Definitionen an der Universität Bonn zum Doktor der Philosophie promoviert und nach seiner Habilitation (1970, mit der Schrift Plutarchs Schriften über die Heilung der Seele) 1971 dort zum außerplanmäßigen Professor ernannt. 1980 wurde er zum ordentlichen Professor für Klassische Philologie befördert. Am 29. Februar 2004 trat er in den Ruhestand.
Schriften (Auswahl)
- Untersuchungen zu den pseudoplatonischen Definitionen. Wiesbaden 1967 (= Klassisch-philologische Studien. Band 34). Zugleich Philosophische Dissertation Bonn 1966.
- Plutarchs Schriften über die Heilung der Seele. Göttingen 1971 (Hypomnemata. Band 34).
- Punktuelles Präsens und statisches Sein. Eine Entdeckung und ihre Folgen. Würzburg 2017.
- Metaprinzip Techne. Der Weg des Aristotelischen Denkens und die zweite Entdeckung des Parmenides. Würzburg 2019.
- Herausgeberschaft
- Schillers Werke. Nationalausgabe. Band XV-1: Uebersetzungen aus dem Griechischen und Lateinischen. Weimar 1993
- Friedrich Schiller, Werke und Briefe. Band IX: Uebersetzungen und Buehnenbearbeitungen. Frankfurt am Main 1995 (= Bibliothek deutscher Klassiker. Band 120).
- Plutarchi Chaeronensis Moralia. Recognovit Gregorius N. Bernardakis. Editionem maiorem curaverunt Panagiotes D. Bernardakis et H. G. Ingenkamp. 6 Bände. Athen 2008–2017.
Literatur
- Kürschners deutscher Gelehrten-Kalender 2007. Saur, München 2007. Band 2, S. 1572.
Weblinks
- Literatur von und über Heinz Gerd Ingenkamp im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Schriftenverzeichnis an der Universität Bonn
Einzelnachweise
- ↑ Traueranzeige im General-Anzeiger Bonn vom 18. Oktober 2025, abgerufen am 18. Oktober 2025