Heinrich Ludwig Christian von Bornstedt
Heinrich Ludwig Christian von Bornstedt (geb. 1763 in Vollenschier; gest. 1815) war ein preußischer Leutnant, Forstinspektor und Landrat.
Herkunft
Heinrich Ludwig Christian von Bornstedt war Angehöriger des Adelsgeschlechts Bornstedt. Er war Sohn von Dietrich Eugen Philipp von Bornstedt (1726–1793), preußischer Generalleutnant, und dessen Ehefrau Johanne Eleonore (1744–1823), geb. Wehrsig (Wissing).[1]
Leben
Nach seinem Eintritt in die preußische Armee stieg er im Regiment Gens d’armes bis zum Rang eines Leutnants auf. Nachdem er vom Militärdienst verabschiedet worden war, ließ er sich auf dem Gut seines Vaters nieder. Er war dann als Kreisdeputierter und Forstinspektor tätig. Im Oktober 1795 wurde er von den Ständen zum Landrat des Tangermündeschen und Arneburgischen Kreises gewählt. Am 2. Januar 1796 absolvierte er erfolgreich sein großes Examen und wenige Tage später wurde er am 12. Januar als Landrat bestallt. Die Konduitenliste führte von Bornstedt im Jahr 1799 als „fleißigen Beamten“, den Posten als Landrat übte er bis zum Jahr 1806 aus.
Familie
Heinrich Ludwig Christian von Bornstedt war mit Cäcilie von Diehren (Dyherrn) († 1810), geb. von Schricke, verheiratet. Die Kinder aus dieser Ehe waren:
- Karl († 1833), königlich preußischer Forstmeister
- Hermann († 1848), königlich preußischer Wegebaumeister
- N.N., königlich preußischer Justizrath
- Hermine († 1869)
Literatur
- Rolf Straubel: Biographisches Handbuch der preußischen Verwaltungs- und Justizbeamten 1740–1806/15 (= Historische Kommission zu Berlin [Hrsg.]: Einzelveröffentlichungen. Band 85). K. G. Saur Verlag, München 2009, ISBN 978-3-598-23229-9, S. 118 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Justus Perthes (Hrsg.): Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser. Band 1. Gotha 1900, Bornstedt, S. 106 (hhu.de [abgerufen am 12. November 2025]).
Weblinks
- Heinrich Ludwig Christian VON BORNSTEDT auf Vollenschier, ♂, preußischer Forstinspektor. In: vongoetze.de. 2025, abgerufen am 12. November 2025.
Einzelnachweise
- ↑ Jahrbuch des deutschen Adels, Band 3, Berlin, 1899, Verlag von W. C. Bruer in der Google-Buchsuche S. 47 f.