Heinrich Hug (Chronist)
Heinrich Hug (* um 1465 / 70 in Villingen; † nach 1533 ebenda) war ein Ratsmitglied und Chronist.
Leben
Heinrich Hug stammte aus dem Bürgergeschlecht Hug in Villingen, er war Mitglied der Bauleutezunft und der Herrenstube, welcher eigentlich nur Patrizier angehörten.
Er war etwa 20 Jahre lang Mitglied des Rates der Stadt Villingen, die auch die Hohe Gerichtsbarkeit ausübte. In seiner Chronik erwähnt er eine eigene Pilgerfahrt nach Rom für das Jahr 1500.
Der Historiker Christian Roder nahm an, dass er nach der Rückkehr mit den Aufzeichnungen begann.[1] Die Hugsche Chronik überliefert unter anderem wichtige Ereignisse zum Bauernkrieg im Süddeutschen Raum.
Editionen der Chronik
- Franz Joseph Mone (Herausgeber): Villinger Chronik. In: Quellensammlung der badischen Landesgeschichte. Band 2. Karlsruhe 1854, S. 80–118 (Digitalisat der UB Freiburg).
- Christian Roder (Herausgeber): Heinrich Hugs Villinger Chronik von 1495 bis 1533. Litterarischer Verein, Stuttgart/Tübingen 1883 (Digitalisat der BSB München); Nachdruck 2022, ISBN 978-1017648126.
Literatur
- Franz Joseph Mone: Villinger Chronik. In: Quellensammlung der badischen Landesgeschichte. Band 2. Karlsruhe 1854, S. 80–82 (Digitalisat der UB Freiburg).
- Christian Roder: Nachwort. In: Christian Roder (Herausgeber): Heinrich Hugs Villinger Chronik von 1495 bis 1533 Litterarischer Verein, Stuttgart/Tübingen 1883, S. 212–227 (Digitalisat der BSB München).
Weblinks
Wikisource: Heinrich Hug – Quellen und Volltexte
Einzelnachweise
- ↑ Christian Roder: Heinrich Hugs Villinger Chronik von 1495 bis 1533. 1883, S. 225 (Digitalisat der BSB München).