Heinrich Gottlieb Eckert

Heinrich Gottlieb Eckert (* 13. Februar 1751 in Berlin; † 11. Februar 1817 ebenda) war ein deutscher Maler und Kupferstecher.

Leben

Heinrich Gottlieb Eckert war ein Schüler von Blaise Nicolas Le Sueur an der Preußischen Akademie der Künste. Er malte Porträts und hat einige Blätter in Aquatinta-Manier geätzt. 1775 wurde er Mitglied der Akademie, wurde 1786 Professor, Senatsmitglied, Sekretär und 1789 Ökonomie-Inspektor. Zusammen mit Johann Conrad Krüger leitete er den Unterricht im freien Handzeichnen. Ihnen wurde der Wachsbossierer Otto Christian Sahler als Adjunkt zugeteilt. Zwischen 1782 und 1785 entstanden seine Aquatinta-Blätter. Nach 1789 arbeitete er nicht mehr als Künstler, da ihm die Tätigkeit als Inspektor dafür keine Zeit mehr ließ. 1814 gehörte er zu den 32 Gründungsmitgliedern des Berlinischen Künstler-Vereins. Eckert, der ein Sohn von Direktor Le Sueurs Haushälterin war, wurde von Le Sueur als Erbe eingesetzt.[1] Nach Eckerts Tod wurde der Kupferstecher Eberhard Henne Inspektor der Akademie.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Hans Müller: Die Königliche Akademie der Künste zu Berlin 1696 bis 1896. Rich. Bong, Berlin 1896, S. 128. (Volltext in der Google-Buchsuche).