Heinrich Friedrich Ludwig Meyer

Heinrich Friedrich Ludwig Meyer, Autorenkürzel H. F. L. Meyer (* 6. Juni 1839 in Anderten vor Hannover; † 15. Januar 1928 in England) war ein deutscher Schachkomponist.[1]

Leben

Über Meyer sind nur wenige biografische Details bekannt. Zur Zeit des Königreichs Hannover redigierte er von Juli 1863 bis Januar 1866 die Schachspalte in der Zeitschrift Neue Hannoversche Anzeigen. Im selben Jahr übersiedelte er nach London, wo er das Haus 17 Sydenham Park im Distrikt Sydenham, London S.E. 12 bezog. Dort brachte seine Ehefrau Lilian, geborene Smiths, die Tochter Lily Doris zur Welt.[1]

Schach

Meyers Kleinaufgaben zählen zum wichtigen Bestand der Kompositionsliteratur, so stellte er mehrere Kompositionsthemen wie Bristol und Inder äußerst ökonomisch dar.[2]

In seinem 1882 erschienenen Schachwerk führte Meyer die sogenannte Universalnotation als Vorschlag eines weltweiten Notationsstandards ein, der sich jedoch nicht durchsetzte. Dabei würden die Schachfiguren mit den Buchstaben von K bis P benannt.[3]

Werke

Einzelnachweise

  1. a b Elke Rehder: Schachaufgaben im Original – Band 2. Abgerufen am 31. Dezember 2025.
  2. Manfred Zucker: Große deutsche Problemmeister (9). In: Schach, Nr. 12, 1993, S. 68
  3. Edward Winter: Chess Note 4589: Advice. 13. September 2006. Abgerufen am 20. November 2010