Heinrich-Campendonk-Realschule Penzberg

Heinrich-Campendonk-Realschule Penzberg
Logo
Schulform Realschule
Schulnummer 0603
Gründung 1966
Adresse Karlstraße 36, 82377 Penzberg
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 47° 45′ 11″ N, 11° 22′ 28″ O
Träger Landkreis Weilheim-Schongau
Schüler 605 (2024/25)[1]
Lehrkräfte 48 (2024/25)[1]
Leitung Severin Hammel[2]
Website realschule-penzberg.de

Die staatliche Heinrich-Campendonk-Realschule Penzberg ist eine von vier Realschulen im Landkreis Weilheim-Schongau.

Geschichte

Rektoren[3][4]
Zeitraum Rektor
1966–1975 Georg Schmidberger
1975–1999 Werner Strobel
1999–2004 Ehrenfried Mock
2004–2016 Georg Schedler
seit 2016 Severin Hammel

Die Penzberger Realschule wurde am 6. September 1966 als erste weiterführende Schule der Stadt eröffnet; Im selben Jahr schloss das örtliche Bergwerk.[5] Zunächst fand die Schule im Gebäude der ehemaligen Mädchenschule ihren Platz, die nach dem Bau der Zentralschule (heute Bürgermeister-Prandl-Schule) zehn Jahre zuvor frei wurde. Von 1967 bis 1969 wurde an das Gebäude eine neue Schule angebaut. Dafür wurden der ehemalige Bergwerks-Kindergarten, ein Wohngebäude und das ehemalige Knabenschulhaus abgebrochen.[6][3] Im Untergeschoss des Rückgebäudes richteten ehemalige Bergleute das Bergwerksmuseum Penzberg ein.[7]

Im September 1981 eröffnete unmittelbar neben der Realschule das Gymnasium Penzberg, dem fortan die ehemalige Mädchenschule zugeschlagen wurde. Die beiden Schulen verfügen über einen gemeinsamen Schulhof. Das Realschulgebäude wurde 2001 aufgestockt – die zusätzlichen Räume dienen allerdings dem Gymnasium.[8]

Zum Schuljahr 2000/01 wurde die „Realschule Penzberg“ zu Ehren des zeitweise in Penzberg tätigen Malers Heinrich Campendonk in „Heinrich-Campendonk-Realschule Penzberg“ umbenannt.[3]

Wegen Erweiterungs- und Sanierungsbedarfs des Schulgebäudes wird derzeit ein Neubau an einem anderen Standort diskutiert, dessen Fertigstellung jedoch nicht vor 2037 geplant ist.[9]

Bildungsangebot

Die Realschule bietet die Wahl zwischen verschiedenen Wahlpflichtfächergruppen:[10]

  • I: mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch
  • II: wirtschaftlich
  • IIIa: zweite Fremdsprache Französisch
  • IIIb: musisch-gestaltend oder hauswirtschaftlich oder sozial.

Als Besonderheit ist die Möglichkeit zur Abschlussprüfung in IT zu nennen.

Die Heinrich-Campendonk-Realschule ist als MINT-freundliche Schule und Umweltschule ausgezeichnet.[11]

Einzelnachweise

  1. a b Schuldatenbank des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, abgerufen am 13. November 2025.
  2. Schulleitung. In: realschule-penzberg.de. Abgerufen am 31. Oktober 2025.
  3. a b c Julia Mähler: Gründung in schwierigen Zeiten. In: Merkur.de. Abgerufen am 31. Oktober 2025.
  4. Wolfgang Schörner: Realschule Penzberg: Abschied für den Mann am Bass. In: Merkur.de. 28. Juli 2016, abgerufen am 31. Oktober 2025.
  5. Julia Mähler: Eine Realschule im besten Alter. In: Merkur.de. 10. Dezember 2016, abgerufen am 31. Oktober 2025.
  6. Karl Luberger: Geschichte der Stadt Penzberg. Hrsg.: Stadt Penzberg. 1969, S. 116 ff.
  7. Ihr Besuch. In: bergwerksmuseum-penzberg.de. Abgerufen am 31. Oktober 2025.
  8. Historisches. In: gymnasium-penzberg.de. Abgerufen am 31. Oktober 2025.
  9. Alexandra Vecchiato: Mathe büffeln statt Tennis spielen. In: sueddeutsche.de. 14. März 2024, abgerufen am 31. Oktober 2025.
  10. Wahlpflichtfächer. In: realschule-penzberg.de. Abgerufen am 31. Oktober 2025.
  11. Schulinformationen: Heinrich-Campendonk-Realschule. In: realschulebayern.de. Bayerisches Realschulnetz, 23. September 2025, abgerufen am 31. Oktober 2025.