Heidelberger Poetikdozentur

Die Heidelberger Poetikdozentur ist eine jährlich stattfindende Vorlesungsreihe an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, bei der renommierte Autoren Einblicke in das eigene Werk und vor allem die kreativen Prozesse des Schreibens geben. Die Dozentur besteht in der Regel aus drei öffentlichen Vorlesungen sowie einer ebenso öffentlichen Lesung.

Geschichte

Die Heidelberger Poetikdozentur findet seit 1993 gewöhnlich Ende Juni/Anfang Juli statt und wird vom Germanistischen Seminar der Universität organisiert und in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Heidelberg veranstaltet. Sie ist zudem seit 2015 Teil des UNESCO-Programms City of Literature, dem Heidelberg seit Dezember 2014 angehört.[1] Flankiert wird die Poetikdozentur von einem Hauptseminar, in welchem Studierende sich intensiv mit dem Werk des eingeladenen Autors auseinandersetzen.

Das Ehepaar Dr. Karin und Dr. Peter Koepff fördert die Heidelberger Poetikdozentur.

Dozenten

Einzelnachweise

  1. Stadt Heidelberg: heidelberg.de - Unesco City of Literature. Abgerufen am 19. Juni 2017.
  2. Edo Reents: Heidelberger Poetikdozentur Vorsicht, Sprache! In: FAZ. 19. August 2008, abgerufen am 19. Juni 2017.
  3. Janina Reibold: 20 Jahre Heidelberger Poetikdozentur 2012 - P A T R I C K R O T H: I N N E N – A M E R I K A – N A C H T – Germanistisches Seminar – Universität Heidelberg. Abgerufen am 19. Juni 2017.
  4. Wilhelm Genazino: Scharfer Blick in eine schemenhafte Welt. (rnz.de [abgerufen am 19. Juni 2017]).
  5. Jan Wiele: Poetikdozentur mit Lutz Seiler: Kapitän auf der Metaphernbrücke. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 27. Juni 2015, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 19. Juni 2017]).
  6. Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe schreibt über "Hoppe". (rnz.de [abgerufen am 19. Juni 2017]).
  7. Heribert Vogt: 20. Heidelberger Poetikdozentur mit Frank Witzel. In: Rhein-Neckar-Zeitung. 19. April 2017, abgerufen am 19. Juni 2017.
  8. Erste Vorlesung von Frank Witzel. (rnz.de [abgerufen am 24. Juni 2017]).