Charaschim
| Charaschim | ||
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| Basisdaten | ||
| hebräisch: | חֲרָשִׁים | |
| Staat: | Israel | |
| Bezirk: | Nord | |
| Gegründet: | 1980 | |
| Koordinaten: | 32° 57′ N, 35° 20′ O | |
| Höhe: | 830 m | |
| Zeitzone: | UTC+2 | |
| Gemeindeart: | Gemeinschaftssiedlung | |
Charaschim (hebräisch חֲרָשִׁים Charaschīm [], deutsch ‚Handwerker‘) ist eine Gemeinschaftssiedlung in Obergaliläa im Nordbezirk Israels, nördlich von Karmiʾel und fällt unter die Zuständigkeit des Regionalverbandes von Misgaw. Im Jahr 2021 hatte sie 377 Einwohner.[1] Die Höhe des Dorfes beträgt 830 Meter über dem Meeresspiegel.[2] Charaschim ist der regenreichste bewohnte Ort in Israel.[3]
Geschichte
Das Dorf wurde 1980 als Teil des Aussichtsplans von Galiläa gegründet, um die jüdische Ansiedlung in der Region zu fördern. Sein Name leitet sich vom nahe gelegenen Tel Charaschim ab, einem jüdischen Dorf aus der Eisenzeit, in dem die Bewohner vermutlich als Schmiede arbeiteten.[4]
Geographie
Klima
Trotz seiner Höhenlage herrscht in Charaschim ein Heiß-Sommer-Mittelmeerklima (Klimaklassifikation nach Köppen und Geiger: Csa). Das Dorf erhält 986 mm Niederschlag pro Jahr. Die Sommer sind heiß und regenlos mit einer durchschnittlichen Höchsttemperatur von 29 °C und einer durchschnittlichen Tiefsttemperatur von 18 °C. Die Winter sind kühl und regnerisch, gelegentlich schneereich mit einer durchschnittlichen Höchsttemperatur von 12 °C und einer durchschnittlichen Tiefsttemperatur von 5 °C. Charaschim ist der regenreichste bewohnte Ort in Israel.[3]
| Charaschim | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Klimadiagramm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Charaschim
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Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Regional Statistics. Israelisches Zentralbüro für Statistik, abgerufen am 18. April 2023 (englisch).
- ↑ Harashim. Israelischer Wetterdienst, abgerufen am 18. April 2023 (englisch).
- ↑ a b David Ratner: The Wettest Place in Israel. Haʾaretz, 6. Januar 2005, abgerufen am 18. April 2023 (englisch).
- ↑ Jonathan L. Reed: Archaeology and the Galilean Jesus: A Re-examination of the Evidence. Trinity Press International, 2000, ISBN 978-1-56338-394-6 (englisch, google.com [abgerufen am 18. April 2023]).