Hansi Voigt
Hans-Jürgen „Hansi“ Stefan Voigt[1] (* 1963) ist ein deutsch-schweizerischer Journalist und Unternehmer.
Werdegang
Hansi Voigt studierte Geschichte an der Universität Zürich. Er begann als Textchef beim Beobachter und als stellvertretender Chefredaktor beim Cash-Magazin. Von 2007 bis 2012 war Voigt Chefredaktor der Online-Redaktion von 20 Minuten. Unter seiner Leitung stieg die Zahl der Mitarbeitenden von fünf auf 110.[2] Mit der Zusammenlegung der Online- und Print-Redaktionen von 20 Minuten verliess Voigt den Verlag Tamedia[3] und gründete mit seinen früheren Redaktionskollegen das Online-Newsportal watson.ch, das im Januar 2014 online ging. Im April 2016 verliess Voigt watson.ch, weil sich der Verwaltungsrat der AZ Medien und er nicht auf «eine neue Führungsstruktur für die nächste Phase» einigen konnten.[4] Er ist mit Matthias Zehnder Initiant des Basler Online-Mediums Bajour, Mitglied der Geschäftsleitung sowie Vorstand des Vereins Bajour.[5][6] «Ich gründe gerne, was nicht bei drei auf dem Baum ist», sagte Voits zu seinen Projekten.[2]
Voigts ist unter anderem seit 2022 Präsident des Vereins «Netzcourage», der sich gegen Hass im Internet einsetzt.[7]
Er ist deutsch-schweizerischer Doppelbürger.[1]
Auszeichnungen
- 2006: Zürcher Journalistenpreis
- 2012: Chefredaktor des Jahres. Verliehen vom Branchenmagazin Schweizer Journalist.
- 2014: Chefredaktor des Jahres. Verliehen vom Branchenmagazin Schweizer Journalist.
Einzelnachweise
- ↑ a b Hans-Jürgen Stefan Voigt. In: Moneyhouse, abgerufen am 16. November 2025.
- ↑ a b Warum Medien „alleine keine Chance“ haben. In: horizont.at. 25. November 2025, abgerufen am 28. November 2025.
- ↑ «Gewohnheiten verändern sich» Medienwoche.ch vom 28. September 2012
- ↑ In eigener Sache: Hansi Voigt verlässt watson – Michael Wanner wird neuer Geschäftsführer Watson.ch vom 12. April 2016
- ↑ Impressum. In: Bajour.ch, abgerufen am 16. November 2025.
- ↑ Über uns. In: Bajour.ch, abgerufen am 16. November 2025.
- ↑ Andreas Glarner muss sich «Gaga-Rechtsextremist» gefallen lassen. In: SRF.ch, 7. Februar 2024.