Hans Kuntzen
Hans Heinrich August Kuntzen (* 8. Februar 1850 in Gebhardshagen, Herzogtum Braunschweig;[1] † 21. April 1931 in Braunschweig[2]) war ein deutscher Offizier.
Leben
Hans Kuntzen nahm als junger Offizier am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 teil. 1870 erhielt er in Frankreich das Eiserne Kreuz II. Klasse.[3]
Vom 20. Juli 1904; mit der Beförderung zum Oberst,[4] bis Mitte August 1908 war er Kommandeur des Grenadier-Regiments Nr. 5.[5] Anschließend war er, ab 18. August 1908 Generalmajor, bis März 1911 Kommandeur der 18. Infanterie-Brigade.[6] Am 20. März 1911 erhielt er den Charakter als Generalleutnant und wurde mit Pension zur Disposition gestellt.[2]
Im Ersten Weltkrieg war er u. a. Inspekteur der Kriegslazarette des IV. Armee-Korps zu Magdeburg.[3] Von 1915 bis 1917 war er Aufsichtsoffizier für die Harzkurorte.[7]
Kuntzen starb am 21. April 1931 im Alter von 81 Jahren und wurde auf dem Magdeburger Südfriedhof beigesetzt.[8]
Bis 1908 war er u. a. mit dem Roten Adlerorden 3. Klasse mit der Schleife, den Kronen-Orden 2. Klasse, dem Komtur 2. Klasse des Albrecht des Bären Ordens und dem Offizierkreuz des Königlich Italienischen Ordens der Italienischen Krone ausgezeichnet worden.[4]
Hans Kuntzen war mit Elisabeth, geb. Boetticher, verheiratet. Ihr Sohn war der spätere General der Panzertruppe Adolf-Friedrich Kuntzen.[9]
Einzelnachweise
- ↑ Beiträge zur Liegnitzer Geschichte. Band 28–29. Weber, 1998, ISBN 978-3-9803650-8-6, S. 72.
- ↑ a b Beiträge zur Liegnitzer Geschichte. Band 28–29. Weber, 1998, ISBN 978-3-9803650-8-6, S. 73.
- ↑ a b Hannoverscher Kurier. 22. April 1931, S. 5
- ↑ a b Rangliste der Königlich Preußischen Armee. Mittler& Sohn, Berlin, 1908, S. 154.
- ↑ Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939. Biblio Verlag, 1990, ISBN 978-3-7648-1779-4, S. 55.
- ↑ Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939: Die höheren Kommandostellen 1815–1839. Biblio Verlag, 1990, ISBN 978-3-7648-1779-4, S. 241.
- ↑ Militär-Wochenblatt. Nr. 28. E.S. Mittler, 1928, S. 1145.
- ↑ Friedhofsverzeichnis Südfriedhof Magdeburg, Stadtarchiv - Grünflächenamt Magdeburg
- ↑ Nikolaus von Preradovich: Die militärische und soziale Herkunft der Generalität des deutschen Heeres: 1. Mai 1944. Biblio Verlag, 1978, ISBN 978-3-7648-1061-0, S. 100.