Hans Albert von Auerswald

Hans Albert von Auerswald (geb. 29. Juni 1834 in Königsberg; gest. 31. Dezember 1916 in Faulen (Kreis Rosenberg in Westpreußen)) war ein preußischer Rittergutsbesitzer und Landrat.[1]

Herkunft und Leben

Hans Albert von Auerswald war Angehöriger des meißnischen Adelsgeschlechts Auerswald. Er war der Sohn von Hans Adolf Erdmann von Auerswald (1792–1848) preußischer Generalmajor, und dessen Ehefrau (⚭ 1832) Auguste (1809–1844), geb. von Bardeleben.[1] Im Semester 1855/56 war er Hospitant an der Landwirtschaftlichen Hochschule Poppelsdorf. Im Jahr 1882 wurde er zunächst zum kommissarischen und später zum endgültigen Nachfolger von Magnus Roland von Brünneck als Landrat des Kreises Rosenberg in Westpreußen ernannt. Das Amt als Landrat übte er bis zu der von ihm gewünschten Entlassung aus dem Staatsdienst am 1. Oktober 1904 aus, ihm im Amt folgte Siegfried von Brünneck.

Persönliches

Hans Albert von Auerswald war Herr auf Faulen im Kreis Rosenberg. Er war seit dem 25. August 1859 in Rosenberg in Westpreußen mit Magdalena Doris Jeannette (* 10. Juni 1842), geb. Freiin von Hoverbeck, genannt von Schönaich, verheiratet.[1][2] Die Kinder aus dieser Ehe waren:

  • Anna Lydia Dorothea Jenny (* 31. August 1860; † 24. November 1892)
  • Eveline (* 22. Januar 1862)
  • Hans (* 6. März 1863; † 21. Juli 1863)
  • Hans Rudolf Erdmann (* 30. September 1865)
  • Johanna Albertine Elisabeth (* 24. Juli 1870)
  • Hans Adolf Alfred Eugen (* 9. Juli 1878)

Auszeichnungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. a b c Genealogisches Taschenbuch des Uradels, Band 1, von Alexander von Dachenhausen, Brünn, 1891, Druck und Verlag von Friedrich Irrgang in der Google-Buchsuche S. 24 f.
  2. Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser, Gotha, 1861, Justus Perthes in der Google-Buchsuche S. 718