Hans Achenbach (Rechtswissenschaftler)

Hans Achenbach (* 13. Oktober 1941 in Hameln)[1] ist ein deutscher Rechtswissenschaftler und Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschafts- und Steuerstrafrecht an der Universität Osnabrück.[2]

Leben

Hans Achenbach studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und wurde 1972 in München zum Dr. jur. promoviert. Von 1973 bis 1978 war Achenbach wissenschaftlicher Assistent bei Claus Roxin an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1974 publizierte er seine Arbeit Historische und dogmatische Grundlagen der strafrechtssystematischen Schuldlehre. Nach seiner ersten Professur in Bochum (als Wissenschaftlicher Rat und Professor von 1978 bis 1980) wurde Achenbach 1980/1981 erster Professor und Gründungsdekan des Fachbereichs Rechtswissenschaften an der Universität Osnabrück, an der er als Professor für Straf- und prozessrecht bis zu seiner Pensionierung zum 30. September 2005 lehrte. Von 2008 bis 2010 war Achenbach Mitglied der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Kartellordnungswidrigkeitenrecht“ der Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie und der Justiz, die im Bundeskartellamt in Bonn tagte.[2]

Achenbach ist unter anderem Mitautor des Frankfurter Kommentars zum Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, des Alternativkommentars zur Strafprozessordnung, Herausgeber und Mitautor des Beraterhandbuchs zum Steuer- und Wirtschaftsstrafrecht (mit Wolfgang Wannemacher) und des Handbuchs des Wirtschaftsstrafrechts (mit Andreas Ransiek).

Literatur

  • Hans Achenbach. In: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 2003. 19. Ausgabe. Band I: A–J. Bio-bibliographisches Verzeichnis deutschsprachiger Wissenschaftler der Gegenwart. K. G. Saur Verlag, München 2003, ISBN 3-598-23607-7, S. 6.
  • Achenbach, Hans. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 2.

Einzelnachweise

  1. Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 2003.
  2. a b Lebenslauf Hans Achenbach abgerufen am 25. Februar 2013.