Hans-Joachim Schellberg
| Hans-Joachim Schellberg | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 2. Oktober 1947 | |
| Geburtsort | Duisburg, Deutschland | |
| Position | Mittelfeldspieler | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| TuS Duisburg 48/99 | ||
| Eintracht Duisburg | ||
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1964–1967 | Eintracht Duisburg | |
| 1967–1969 | MSV Duisburg | 0 (0) |
| 1969–1971 | DJK Gütersloh | 40 (8) |
| 1971–1973 | TuS Neuendorf | |
| 1973–1975 | 1. FC Saarbrücken | 49 (7) |
| 1975–1978 | Deportes Concepción | 28 (3) |
| 1978 | CF Universidad de Chile | |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Hans-Joachim Schellberg (* 2. Oktober 1947 in Duisburg) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Der Mittelfeldspieler hat von 1969 bis 1974 für die Vereine DJK Gütersloh (40/8), TuS Neuendorf (49/7) und den 1. FC Saarbrücken (26/3) insgesamt 115 Ligaspiele mit 18 Toren in den zweitklassigen Fußball-Regionalligen West und Südwest absolviert.[1] Mit Saarbrücken wurde er im letzten Jahr der alten zweitklassigen Regionalliga 1974 Vizemeister und nahm an der Bundesligaaufstiegsrunde teil.
Werdegang
Der Mittelfeldspieler Hans-Joachim Schellberg begann seine Karriere beim TuS Duisburg 48/99, der nach einer Fusion im Jahre 1964 in den Verein Eintracht Duisburg aufging. Im Sommer 1967 wechselte Schellberg zum Bundesligisten MSV Duisburg, wo er jedoch zu keinem Einsatz in der Profimannschaft kam. Zwei Jahre später, zur Saison 1969/70, wechselte er zum Regionalligisten DJK Gütersloh. Die Mannschaft aus dem Heidewaldstadion verpflichtete auch noch die weiteren Spieler Hans-Jürgen Neisen, Jürgen Todebusch und Willi Wrenger. Schellberg kam unter Trainer Günter Luttrop zu 20 Ligaeinsätzen (3 Tore) und der Aufsteiger erreichte mit dem 10. Rang den angestrebten Klassenerhalt. Im zweiten Jahr bei der DJK waren es wieder 20 Ligaspiele, jetzt erzielte er aber fünf Tore und durch die Verstärkung im Angriff durch den 15-fachen Torschützen Hans-Jürgen Kurrat, schob sich die DJK auf den 8. Rang nach vorne. Trotzdem schloss sich Schellberg nach zwei Runden 1971 dem TuS Neuendorf in der Südwestliga an.
Im Stadion Oberwerth gehörte Schellberg 1971/72 unter Trainer Werner Mangold auf Anhieb der Stammbesetzung der TuS-Elf an. Zusätzlich zu Schellberg hatten die Koblenzer auch noch die weiteren Spieler Heinz Maas, Wolfgang Riemann und Willi Ritz verpflichtet. An der Seite von Stammspielern wie Gerd-Werner Baitzel, Klaus Breidbach, Heribert Dittrich, Helmut Horsch, Walter Keil, Werner Rath, Gerd Schwickert und Manfred Taubenmann absolvierte der Zugang aus Gütersloh 29 Spiele (4 Tore) in der Südwest-Regionalliga und die TuS belegte den 5. Rang. In seinem zweiten Jahr bei TuS Neuendorf, 1972/73, lief es nicht mehr gut, Schellberg war nur noch in 20 Ligaspielen aufgelaufen (3 Tore) und die TuS-Elf rangierte auf dem 11. Rang.
Im Sommer 1973 folgte der Transfer zum 1. FC Saarbrücken. Der 1. FCS mobilisierte vor dem letzten Jahr der alten zweitklassigen Regionalliga nochmals intensiv in die Kaderverstärkung und holte neben Schellberg noch den Rekordnationalspieler der Amateure, Egon Schmitt von Kickers Offenbach in die saarländische Landeshauptstadt, sowie Karlheinz Hähnchen, Albert Kempf, Peter Lübeke, Ralf Schmitt und Werner Thelen. Zur Rückrunde wurden auch noch die Traser-Zwillinge Ernst und Heinz aus Offenbach nachgeholt. Unter dem ehemaligen FCS-Oberligatorjäger Herbert Binkert als Trainer spielte Saarbrücken eine ausgezeichnete Hinrunde und belegte mit 23:7 Punkten den 1. Rang. In der Rückrunde lief es zwar nicht mehr so gut (20:10 Punkte), aber zum Erreichen der Vizemeisterschaft und damit zum Einzug in die Bundesligaaufstiegsrunde reichte es doch noch. Schellberg war in 26 Ligaspielen aufgelaufen (3 Tore).
In der Aufstiegsrunde zur Bundesliga scheiterten die Saarländer an Eintracht Braunschweig; Schellberg hatte fünf Spiele absolviert und zwei Tore erzielt. Darunter am 29. Mai 1975 das Tor zum 1:0-Auswärtserfolg gegen Wacker Berlin. Er war auch in beiden Begegnungen gegen den späteren Aufsteiger Eintracht Braunschweig (0:3/0:1) zum Einsatz gekommen. Mit einem 2:2 im Heimspiel am 8. Juni gegen den 1. FC Nürnberg beendete Saarbrücken die Aufstiegsrunde. Schellberg hatte dabei vor 15.000 Zuschauern mit Hähnchen und Ernst Traser das FCS-Mittelfeld gebildet und sich dabei in erster Linie mit den Club-Akteuren Kurt Geinzer, Dieter Nüssing und Miodrag Petrović auseinandergesetzt.
Er ging mit Saarbrücken mit in die neu geschaffenen 2. Bundesliga. Dort kam Schellberg jedoch nur zweimal zum Einsatz und setzte ab 1975 seine Karriere in Chile fort. Zunächst spielte er drei Jahre für Deportes Concepción, bevor er seine Karriere bei CF Universidad de Chile beendete. Hans-Joachim Schellberg absolvierte zwei Zweitligaspiele sowie 115 Regionalligaspiele, in denen er 18 Tore erzielte.
Literatur
- Christian Karn, Reinhard Rehberg: Spielerlexikon 1963 bis 1994. Agon Sportverlag. Kassel 2012. ISBN 978-3-89784-214-4. S. 436.
- Ulrich Homann (Hrsg.): Höllenglut an Himmelfahrt. Die Geschichte der Aufstiegsrunden zur Fußballbundesliga 1963 bis 1974. Klartext Verlag. Essen 1990. ISBN 3-88474-346-5.
Einzelnachweise
- ↑ Christian Karn, Reinhard Rehberg: Spielerlexikon 1963 bis 1994. S. 436
Weblinks
- Hans-Joachim Schellberg in der Datenbank von fussballdaten.de
- Hans-Joachim Schellberg in der Datenbank von weltfussball.de
- Hans-Joachim Schellberg in der Datenbank von transfermarkt.de
- Hans-Joachim Schellberg in der Datenbank von fussballzz.de