Hans-Joachim Gottschol

Hans-Joachim Gottschol (* 23. August 1927 in Hagen; † 2. Februar 2007 ebenda) war ein deutscher Unternehmer.

Werdegang

Hans-Joachim Gottschol studierte Metallhüttenkunde an der Bergakademie Clausthal und promovierte in Aachen. Ab 1954 leitete er das in Ennepetal sitzende väterliche Unternehmen Metallwerke-Krauthausen KG, später Gottschol Aluminium GmbH. Das Unternehmen investierte nach der Wiedervereinigung in Ostdeutschland, so gründete Gottschol 1994 die Rackwitz Aluminium GmbH.

Seine Tochter, Gabriele Gottschol-Baasner, verlagerte die Aluminium-Gießerei Gottschol-Alucom 2010 vom Stammsitz Ennepetal ins luxemburgische Eselborn.[1]

Gottschol war ab 1983 Vorsitzender des Märkischen Arbeitgeberverband es und ab 1985 Verhandlungsführer der nordrhein-westfälischen Metallindustrie.

Von 1992 bis 1996 war Gottschol Präsident von Gesamtmetall.

  • Historie mit Bild auf gesamtmetall.de
  • Gesamtmetall-Ehrenpräsident Hans-Joachim Gottschol verstorben. Gesamtmetall, 2. Februar 2007, archiviert vom Original am 28. September 2007;.
  • Der Automobilclub von Deutschland trauert um seinen Ehrenvizepräsidenten Dr.-Ing. Hans-Joachim Gottschol. Automobilclub von Deutschland, 5. Februar 2007, archiviert vom Original am 27. September 2007;.

Einzelnachweise

  1. Volker Doerken: Aluminium-Gießerei Gottschol schließt den Standort Ennepetal. Ende einer Firmengeschichte. In: Westfalenpost. 19. März 2010, abgerufen am 21. September 2025.