Hans-Günter Krack
Hans-Günter Krack (* 29. September 1921 in Zittau; † 1. April 2014 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller, der in der DDR lebte und hauptsächlich Kinder- und Jugendliteratur schrieb.
Leben
Krack war der Sohn der alleinstehenden Weberin Helene Krack. Er machte eine Lehre als Schlosser und nahm ab 1940 als Soldat der Wehrmacht am Zweiten Weltkrieg teil. 1944 wurde er von einem Kriegsgericht verurteilt. 1945 kam er in US-amerikanische Gefangenschaft. Dort machte er erste literarische Versuche.
Er lebte nach dem Krieg als Schlosser in Düsseldorf, wo er Verbindung zur KPD erhielt. 1949 ging er in die DDR, wo er als freischaffender Schriftsteller und Journalist in Berlin lebte.
Werke
- Kriegsgericht (Erzählung, 1948)
- Um dieses Leben (Novellen, 1949)
- Hein auf Indianerjagd (1951)
- Stellwerk Nord gibt Fahrt frei (Erzählung, 1952)
- Jo und Hilde setzen sich durch (Erzählung, 1952)
- Ein Jahr und noch ein halbes (1952)
- Um eine Pferdelänge (1953)
- Ferienexpress D 104 (1953)
- Anschlag auf E 7 (1953)
- Die Geschichte vom neidischen Dorle. Eine Mädchenerzählung (1955)
- Steuermann aus Liebe. Roman (1956)
- Zwei in der Nacht. Roman (1957)
- Rainer und die Puppenmutter. Eine lustige Mädchengeschichte (1957)
- Die verhexten Apfelbäume und andere Schmunzelgeschichten (1958)
- Die Entführung der „Antonia“ (1959)
- Der verhängnisvolle Anker (1960)
- Zu wem gehst du, Andrea? (1963)
- Gib nicht auf, Regina (1965)
- Das Mädchen mit den zwei Gesichtern (1966)
- Kein Zurück für Elke (1969)
- Petra und die Eisenbahnräuber (1971)
- Verliebt in eine Lady (1978)
- Jens auf dem Strom (1981)
Quellen
- Krack, Hans-Günter. In: Kurt Böttcher et al.: Lexikon deutschsprachiger Schriftsteller von den Anfängen bis zur Gegenwart. VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1967; Band 1, S. 782f.