Haitianisch-kiribatische Beziehungen
| Haiti | Kiribati |
Die haitianisch-kiribatischen Beziehungen beschreiben das bilaterale Verhältnis zwischen der Republik Haiti und der Republik Kiribati.
Das im Jahr 1804 von Frankreich unabhängig gewordene Haiti und die 1979 vom Vereinigten Königreich aus der Kolonie der Gilbert- und Elliceinseln als Kiribati in die Souveränität entlassenen Gilbertinseln unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. Kiribati hat nur zu 98 Staaten der Welt eigene formelle Beziehungen etabliert; in der Karibik gehören dazu lediglich Dominica, die Dominikanische Republik, Kuba und St. Lucia.[1]
Haiti gehörte zu den Unterzeichnerstaaten der Charta der Vereinten Nationen im Jahr 1945 und ist somit Gründungsmitglied der Organisation der Vereinten Nationen. Kiribati wurde 1999 in die Weltorganisation aufgenommen.[2]
Auf internationaler Ebene verfolgen die beiden Länder aufgrund ihrer geografischen Gegebenheiten als Inselstaaten in vulnerablen Klimazonen durchweg gemeinsame Ziele. Dieses zeigt sich in der Gruppe der Kleinen Inselentwicklungsländer (SIDS),[3] der Alliance of Small Island States (AOSIS)[4] und in der AKP-Gruppe.[5]
Weder im politischen noch im wirtschaftlichen oder kulturellen Bereich ist eine Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit beider Länder zu beobachten.
Einzelnachweise
- ↑ Diplomatic Relations Kiribati. In: United Nations Digital Archive. Vereinte Nationen, abgerufen am 8. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Die Entwicklung der Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen. In: UNRIC - Regionales Informationszentrum der Vereinten Nationen. Vereinte Nationen, 2024, abgerufen am 8. Dezember 2025.
- ↑ List of SIDS. In: United Nations. Abgerufen am 8. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ AOSIS Member States. In: Alliance of Small Island State. Abgerufen am 8. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ African, Caribbean and Pacific (ACP). In: Eurostat. European Union, abgerufen am 8. Dezember 2025 (englisch).