Hainstetten (Gemeinde Viehdorf)
| Hainstetten (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Hainstetten | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Amstetten (AM), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Amstetten | |
| Pol. Gemeinde | Viehdorf | |
| Koordinaten | 48° 9′ 42″ N, 14° 55′ 34″ O | |
| Höhe | 575 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 417 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 3,39 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 03311 | |
| Katastralgemeindenummer | 03014 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | Viehdorf (30536 000) | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Hainstetten (früher auch Heinstetten) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde in der Gemeinde Viehdorf im Bezirk Amstetten, Niederösterreich mit 417 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
Geografie
Die Ortschaft befindet sich nordwestlich von Viehdorf auf der Neustadtler Platte und besteht aus den Ortsteilen Reikersdorf, Reinswidl und Schiltdorf. Am 1. April 2020 umfasste die gesamte Ortschaft 84 Adressen.[2]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 20 Häusern genannt, das nach Viehdorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Hainstetten besaß die Ortsobrigkeit und die Herrschaft Seisenegg übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Hainstetten, Kröllendorf, Ardagger, Seisenegg, Aggsbach und Mitterau sowie der Kirche Amstetten.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Hainstetten ein Binder, zwei Gastwirte, zwei Schmiede, ein Schuster und ein Wagner ansässig. Zudem betrieb das Institut der arm. Schulschwestern eine Landwirtschaft.[4]
Sehenswürdigkeiten
Schloss Hainstetten, ein Renaissanceschloss, dessen Besitzer oft wechselten. Derzeit ist es im Besitz der Schulschwestern in Amstetten.
Persönlichkeiten
- Alois Stöger (1904–1999), Weihbischof von St. Pölten, verbrachte hier seinen Lebensabend
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 236 (Ausgabe 1769; Hainstädten in der Google-Buchsuche).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 59.
Weblinks
- Hainstetten in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
Einzelnachweise
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Erster Band: A–L. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 282 (Heinstetten in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 284