Hahnlkamp

Hahnlkamp
Höhe 2634 m ü. A.
Lage Tirol, Österreich
Gebirge Schobergruppe
Koordinaten 47° 2′ 1″ N, 12° 45′ 22″ O
Normalweg aus der Kirchtagscharte (unschwierig)

Der Hahnlkamp ist ein 2634 m ü. A.[1] hoher Berggipfel der Schobergruppe an der Grenze zwischen Osttirol und dem Bezirk Spittal an der Drau (Kärnten).

Lage

Der Hahnlkamp befindet sich an der Landesgrenze zwischen Tirol und Kärnten bzw. den Gemeindegrenzen von Kals am Großglockner im Westen und Heiligenblut am Großglockner im Osten. Er liegt über dem im Westen gelegenen Tal des Moosbach bzw. dem östlich gelegenen Gössnitztal. Im äußersten Nordwesten der Schobergruppe gelegen befindet sich der Hahnlkamp an einer Kammlinie, die vom Bösen Weibl (3119 m ü. A.) nach Nordosten verläuft. Benachbarte Gipfel sind der Saukopf (2749 m ü. A.) im Südosten und der Kracker (2461 m ü. A.) im Nordosten. Vom Kracker ist der Hahnlkamp durch die Gössnitzfeldscharte (2463 m ü. A.) getrennt.

Aufstiegsmöglichkeiten

Der Normalweg auf den kaum begangene Hahnlkamp erfolgt über die Kirchtagscharte zwischen dem Saukopf und dem Zinggetzkamp. Die Kirchtagscharte ist aus Kärnten aus dem Gössnitztal erreichbar. Von der Wirtsbauernalm führt der Weg zunächst in Kehren nach Westen auf die Plankasern-Alm. Westlich folgt der weitere Aufstieg über Grashänge und später Schutt in die deutlich sichtbare Kirchtagscharte zwischen Saukopf und Zinggetzkamp. Von Westen kann der Einstieg in die Kirchtagscharte von Norden aus dem Leiterbachtal bzw. dem Moosbachtal oder von Süden über das Peischlachtörl erfolgen. Für den Schlussanstieg auf den Hahnlkamp wird zunächst der begrünte Südrücken des Saukopfs bis zu dessen Gipfel begangen, danach erfolgt eine gefahrlose Kammwanderung zum Hahnlkamp (unschwierig). Der Hahnlkamp kann auch aus der Gössnitzfeldscharte in einer unschwierigen Kammwanderung bestiegen werden.

Einzelnachweise

  1. ÖK 50

Literatur

  • Walter Mair: Alpenvereinsführer Schobergruppe. Bergverlag Rudolf Rother: München 1972, ISBN 3-7633-1222-6.
  • Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 41, Schobergruppe, ISBN 978-3-928777-12-4