Gutmann (Unternehmen)

Gutmann AG

Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 1937
Sitz Weißenburg in Bayern, Deutschland
Leitung Arnd Brinkmann, Hubert De Bock, Evi Desmet
Mitarbeiterzahl 335[1]
Umsatz 131,1 Mio. EUR[1]
Website www.gutmann.de
Stand: 31. Dezember 2021

Die Gutmann GmbH (Eigenschreibweise GUTMANN) ist ein metallverarbeitendes Unternehmen mit dem Hauptsitz in Weißenburg in Bayern und einer Vertriebstochter in der Schweiz. Es werden Aluminiumprodukte für die Baubranche, Automobilindustrie, Maschinenbau sowie Elektrotechnik hergestellt.

Geschichte

1937 wurde Gutmann als Leichtmetall-Drahtwerk H. Gutmann in Weißenburg durch Hermann Gutmann gegründet und bald darauf in HERMANN GUTMANN WERKE umbenannt.[2] Nach dem Tod des Weißenburger Ehrenbürgers Gutmann im Jahr 1987 ging das Unternehmen an die von ihm gegründete Hermann Gutmann Stiftung über. Im Jahr 2002 Übergang in die GUTMANN AG. 2004 wurde die Aluminiumprofilfertigung der Josef Gartner GmbH in Gundelfingen und 2007 die Nordalu Wernal GmbH in Neumünster von der Gutmann AG zugekauft. 2016 wurde die Gutmann Aluswiss AG in Schindellegi (Schweiz) gegründet. Im Jahr 2018 erfolgte die Ausgründung der Bausystem-Sparte in die eigenständige Tochter Gutmann Bausysteme GmbH, im Jahr 2024 der Rechtsformwechsel zur GmbH. Im Frühjahr 2025 wurden die europäischen Aktivitäten mit den Unternehmen Gutmann GmbH, Gutmann Bausysteme GmbH, COLOR/G Aluminium GmbH sowie die Gutmann Aluswiss AG an die belgische Corialis Gruppe verkauft.[3]

Unternehmensaufbau

Gutmann hat nach eigenen Angaben 1300 Mitarbeiter, davon 600 in Weißenburg. Laut Creditreform beträgt die Mitarbeiterzahl 660. Der Umsatz belief sich auf ca. 123 Millionen Euro. Im Jahr 2007 verarbeitete Gutmann 55.000 Tonnen Aluminium. Das entspricht in etwa zehn Prozent des gesamtdeutschen Verbrauches.[4]

Einzelnachweise

  1. a b Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 im Unternehmensregister
  2. Geschichte des Unternehmens. In: gutmann.de
  3. | Pressemitteilung In: gutmann.de
  4. Aus einem Zeitungsbericht vom 5. Juni 2008