Gustav von Buch
Ernst (Gustav) Gottlieb Ludwig (Louis) von Buch (* 26. Januar 1802 in Rinteln; † 30. März 1887 in Coburg) war ein sachsen-meiningscher Staatsminister, Befehlshaber des herzoglich meiningschen Truppenkontingents sowie preußischer Generalmajor.
Leben
Die ersten nachweislichen bürgerlichen Vorfahren stammten aus Gießen, waren zumeist als Pädagogen aktiv. Sein Urgroßvater war Heinrich Wilhelm Buch, Bürgermeister von Kassel.[1] Seine Eltern waren der kurfürstliche-hessische Hauptmann Friedrich Buch und dessen Ehefrau Auguste von Mannsbach.
Buch wurde am 1. Mai 1858 in Meiningen nobilitiert[2] und somit Stifter der briefadeligen sachsen-meiningischen von Buch.
Er war mit Eleonore Karoline Therese, geborene von Uttenhoven (1807–1886) verheiratet. Aus der Ehe ging der spätere preußischen General der Infanterie Maximilian von Buch (1837–1918) hervor.[3] Die Tochter Thekla (1838–1875) war ab 1868 mit Rudolph von Roman verheiratet,[1] dem Regierungspräsidenten von Oberfranken.[4] Der Sohn Karl von Buch brachte es bis zum kgl. sächs. Kammerherrn und Hofmarschall des Prinzen Moritz von Sachsen-Meiniungen.
Viele Enkel ergriffen einen militärischen Beruf.
Literatur
- Hermann Arnold: Stammliste der Offiziere des 6. Thüring. Infanterie-Regiments Nr. 95 nebst Stammtruppenteilen, vom 18. Februar 1807 ab. Gotha 1900, S. 62–63.
- Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1913. Siebenter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1912, S. 117 f. (Genealogische Stammreihe).
Einzelnachweise
- ↑ a b Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1913. Siebenter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1912, S. 117 f.
- ↑ Maximilian Gritzner: Standes-Erhebungen und Gnaden-Acte deutscher Landesfürsten während der letzten drei Jahrhunderte. Band 2, C. A. Starke, Görlitz 1881, S. 644.
- ↑ Kurt von Priesdorff: Soldatisches Führertum. Band 9, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o. O. [Hamburg], o. J. [1941], DNB 986919780, S. 301, Nr. 2895.
- ↑ Schriften des Vereins für Meiningische Geschichte und Landeskunde. 18. Heft (1. Juli 1895), Verlag Kesselring (Max Achilles), Hildburghausen 1895, S. 56 f.