Gustav Adolf Appelbaum

Gustav Adolf Appelbaum (* 2. Mai 1865 in Fürstenwalde bei Berlin; † 10. Mai 1912 in Wien) war ein deutscher Maler, der vorwiegend als Porträt- und Genremaler tätig war.[1]

Leben

Gustav Adolf Appelbaum wurde am 2. Mai 1865 in Berlin-Fürstenwalde geboren. Von 1885 bis 1893 studierte er an der Akademie der Künste in Berlin, insbesondere bei Hugo Vogel und Max Koner. Anschließend hielt er sich zu Studienzwecken in München auf. Von 1893 bis 1895 setzte er seine Ausbildung in Paris fort. In den letzten Jahren seines Lebens nahm Appelbaum seinen ständigen Aufenthalt in Meran. Er lebte in der Villa Spöttl, Unterm Berg 14, heutige Adresse ist Verdistraße 26, und wird letztmals im Meraner Adressbuch des Jahres 1909 erwähnt. Über sein weiteres Leben liegen keine gesicherten Informationen vor.[1]

Literatur

  • Ulrich Thieme, Felix Becker: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Band 2, E. A. Seemann, Leipzig, 1908. (online)
  • Willy Oskar Dressler: Dresslers Kunsthandbuch, Band 2, Karl Curtius, Berlin, 1930.
  • Sabine Hirn: Vereinigungen und Gruppierungen der Tiroler Künstler im 20. Jahrhundert, Dissertation, Universität Innsbruck, Innsbruck, 1980.
  • Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris, 2006.
Commons: Gustav Adolf Appelbaum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris 2006.