Gstraunbach
| Gstraunbach | ||
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Der Gstraunbach (linker Bildrand) gesehen vom Cimaross | ||
| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | AT: 2-374-64-66-16-2 | |
| Lage | Osttirol | |
| Flusssystem | Donau | |
| Abfluss über | Teischnitzbach → Kalserbach → Isel → Drau → Donau → Schwarzes Meer | |
| Quelle | südlich des Kristallspitzl 47° 2′ 49″ N, 12° 39′ 19″ O | |
| Quellhöhe | ca. 2883 m ü. A.[1] | |
| Mündung | nördlich des Tschenglkopfs in den TeischnitzbachKoordinaten: 47° 2′ 5″ N, 12° 39′ 0″ O 47° 2′ 5″ N, 12° 39′ 0″ O | |
| Mündungshöhe | 1924 m ü. A.[1] | |
| Höhenunterschied | ca. 959 m | |
| Sohlgefälle | ca. 62 % | |
| Länge | 1,5 km[2] | |
| Einzugsgebiet | 1,6 km²[3] | |
| Gemeinden | Kals am Großglockner | |
Der Gstraunbach ist ein Bach in der Gemeinde Kals am Großglockner (Bezirk Lienz). Der Bach entspringt an der Südwestseite der Glocknergruppe und mündet in den Teischnitzbach. Beim Namen Gstraunbach handelt es sich um einen deutschen Gewässernamen mit Lehnwort aus dem Romanischen, wobei das romanische *castrōne „kastrierter Schafsbock“ bedeutet.[4]
Verlauf
Der Gstraunbach entspringt in einem Talkessel zwischen Bretterspitze, Säulspitze, Kristallspitzl, Kreuzwandspitze und Hohem Guldanoa, wobei der Talkessel je nach Höhe als Unteres, Mittleres oder Oberes Beil[5] bezeichnet wird. In dem Talkessel entspringt der Gstraunbach in zwei Quellbächen, die sich unterhalb des Unteren Beils vereinigen. Rund 500 Meter unterhalb dieser Vereinigung mündet der Gstraunbach in den Teischnitzbach.
Der Gstraunbach besitzt eine völlig vom Menschen unbeeinflusste Hydrologie und über die gesamte Länge eine natürliche Gewässerraumausprägung. Das Umland des Gstraunbachs weist auf der gesamten Länge eine geringe Nutzungsintensität auf, die naturräumliche Bedeutung des Baches ist sehr hoch.[2]
Einzelnachweise
- ↑ a b TIRIS
- ↑ a b Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Umweltschutz Naturschutzplan der Fließgewässer Tirols, Gewässerliste (Update 2020)
- ↑ Flächenverzeichnis der österreichischen Flussgebiete. Draugebiet. In: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Beiträge zur Hydrographie Österreichs. Heft Nr. 59. Wien 2011, S. 13 (bmlrt.gv.at [PDF; 3,6 MB]).
- ↑ kalskommunikation.at (Gemeinde Kals) Kalser Namen
- ↑ laut Alpenvereinskarte Vorderes, Mittleres und Hinteres Beil