Gremul
| Gremul | ||
|---|---|---|
| Höhe | 2909 m ü. A. | |
| Lage | Tirol, Österreich | |
| Gebirge | Schobergruppe | |
| Koordinaten | 47° 1′ 12″ N, 12° 44′ 47″ O | |
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| Normalweg | aus der Tramerkampscharte (unschwierig). | |
Der Gremul (auch: Gramulkopf) ist ein 2909 m ü. A.[1] hoher Berggipfel der Schobergruppe an der Grenze zwischen Osttirol und dem Bezirk Spittal an der Drau (Kärnten).
Lage
Der Gremul befindet sich an der Landesgrenze zwischen Tirol und Kärnten bzw. den Gemeindegrenzen von Kals am Großglockner im Westen und Heiligenblut am Großglockner im Osten. Er liegt über dem im Westen gelegenen Tal des Moosbach bzw. dem östlich gelegenen Tal des Gössnitzbaches. Im äußersten Nordwesten der Schobergruppe gelegen befindet sich der Gramul an einer Kammlinie, die vom Bösen Weibl (3119 m ü. A.) nach Nordosten verläuft. Benachbarte Gipfel sind der Tramerkamp (2974 m ü. A.) im Südwesten und der Zinggetzkamp (2876 m ü. A.) im Nordosten. Vom Tramerkamp ist der Gremul durch die Tramerkampscharte getrennt, unterhalb der sich östlich das Holzkar befindet. Die Roanscharte (2768 m ü. A.) liegt zwischen Gremul und Zinggetzkamp.
Namensherkunft
Das Wort Gramul oder Gremul ist slawischer Herkunft und leitet sich von slowenisch krmol / krmulja (Felsvorsprung, Anhöhe) oder grmulja (Haufen, Klumpen) ab.[2]
Aufstiegsmöglichkeiten
Der Normalweg auf das kaum begangene Gremul erfolgt über die Tramerkampscharte. Diese ist entweder von Westen über das Lucknerhaus und das Peischlachtörl oder von Osten über das Gössnitztal und das Holzkar erreichbar. Der Gremul ist aus der Scharte in wenigen Minuten zu erreichbar. Auch der Anstieg aus der Roanscharte ist unschwierig.
Einzelnachweise
Literatur
- Walter Mair: Alpenvereinsführer Schobergruppe. Bergverlag Rudolf Rother: München 1972, ISBN 3-7633-1222-6.
- Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 41, Schobergruppe, ISBN 978-3-928777-12-4