Grand Morbid Funeral

Grand Morbid Funeral
Studioalbum von Bloodbath

Veröffent-
lichung

21. November 2014

Label(s) Peaceville/Edel

Format(e)

CD, LP, Download

Genre(s)

Death Metal

Titel (Anzahl)

11

Länge

46:53

Besetzung

  • Anders Nyström „Blakkheim“ – Gitarre
  • Per Eriksson „Sodomizer“ – Gitarre
  • Martin Axenrot „Axe“ – Schlagzeug

Produktion

Bloodbath

Studio(s)

Ghost Ward/City of Glass

Chronologie
The Fathomless Mastery
(2008)
Grand Morbid Funeral The Arrow of Satan Is Drawn
(2018)

Grand Morbid Funeral ist das vierte Studioalbum der schwedischen Death-Metal-Supergroup Bloodbath. Es erschien am 21. November 2014 bei Peaceville/Edel.

Entstehung

Die Gruppe hatte am 14. April 2012 bekanntgegeben, dass der vorige Sänger Mikael Åkerfeldt (Opeth) sie verlassen hatte. Zunächst hielten Bloodbath die Identität des neuen Sängers geheim, doch am 16. September 2014 gaben sie überraschend bekannt, dass es Nick Holmes (Paradise Lost) werden wird.[1] Die Aufnahmen fanden von März bis September 2014 in den Ghost Ward/City of Glass Studios statt, Produzent war die Gruppe selbst, David Castillo übernahm in den Ghost Ward Studios den Mix. Nick Holmes gab sich bei Bloodbath die Identität des „Old Nick“. Alle Bandmitglieder außer Schlagzeuger Martin Axenrot (damals ebenfalls Opeth) trugen zum Songwriting bei. Holmes schrieb etwa Texte für die beiden Songs Beyond Cremation und Unite in Pain. Chris Reifert (Autopsy) übernahm den Gastgesang. Eric Cutler, ebenfalls Autopsy, spielte drei Gastsolos bei den Titeln 2, 6 und 9. Das Gastsolo bei My Torturer stammt von Nothing.

Rezeption

Das Album schaffte es auf Platz 31 in Finnland.[2] Im Magazin Rock Hard kam es auf den zweiten Platz der monatlichen „Richterskala“ der Redakteure des Magazins. Es erreichte eine Durchschnittsnote von 7,8 von 10. Sebastian Schilling wertete mit 9 von 10 Punkten. Er schrieb, das Album sei ein „sehr rundes“, „das nicht zuletzt durch Holmes’ Vocals nie zu gefällig, sondern schön verrottet tönt.“ Er befand, dass Nick Holmes’ „grobkörnige(s), knarzige(s) Growlen“ „perfekt zu den Songs“ passe.[3] Bei Laut.de schrieb Manuel Berger, er kenne – außer The Satanist von Behemoth – kein Death-Metal-Album 2014, das es mit Grand Morbid Funeral aufnehmen könne. „Hört euch nur mal an, wie erhaben Bloodbath mit ihrem Titeltrack aus dem Album geleiten!“[4]

Titelliste

  1. Let the Stillborn Come to Me – 4:38
  2. Total Death Exhumed – 3:51
  3. Anne – 4:01
  4. Church of Vastitas – 3:37
  5. Famine of God’s Word – 4:56
  6. Mental Abortion – 3:48
  7. Beyond Cremation – 4:41
  8. His Infernal Necropsy – 3:36
  9. Unite in Pain – 3:53
  10. My Torturer – 4:17
  11. Grand Morbid Funeral – 5:35

Einzelnachweise

  1. Bloodbath reveal new vocalist, Metalhammer.teamrock.com
  2. Bloodbath - Grand Morbid Funeral, Swisscharts.com
  3. Rock Hard, Nr. 331, Dezember 2014, S. 100–102
  4. Bloodbath - Grand Morbid Funeral, Laut.de