Glanackenbach

Glanackenbach
Rapitzbach, Gutenbrunnerbach, Paalbach

Daten
Gewässerkennzahl AT: 2-374-356-104-2-13
Lage Gurktaler Alpen

Kärnten

Flusssystem Donau
Abfluss über Paalbach → Mur → Drau → Donau → Schwarzes Meer
Flussgebietseinheit Mur
Quelle Zelinsee
46° 55′ 18″ N, 13° 59′ 24″ O
Quellhöhe 1872 m
Mündung Wurmstein, FlattnitzKoordinaten: 46° 58′ 28″ N, 14° 0′ 34″ O
46° 58′ 28″ N, 14° 0′ 34″ O
Mündungshöhe 1317 m
Höhenunterschied 555 m
Sohlgefälle ca. 69 ‰
Länge ca. 8 km
Einzugsgebiet 32,82 km²[1]
Linke Nebenflüsse Rapitzbach, Kreinerbach, Schladbach, Sommerleitenbach
Rechte Nebenflüsse Fürstengraben

Der Glanackenbach ist auf der Flattnitz in Kärnten ein Quellfluss des Paalbachs, eines rechten Nebenflusses der Mur.

Verlauf

Der Glanackenbach entspringt in der Gemeinde Deutsch-Griffen am nördlichen Abhang des Kaltebenrückens auf einer Höhe von 1872 m aus dem Zelinsee. Er fließt die Zelinalm abwärts, durchfließt das Guttenbrunnertal (in dem er auch Guttenbrunnerbach genannt wird) und mündet von rechts in den Rapitzbach, der zwischen Lattersteighöhe und Wintertalernock entspringt.

Obwohl der Rapitzbach der größere der beiden Bäche ist, trägt der aus dem Zusammenfluss der beiden Bäche entstehende Fluss weiter den Namen Glanackenbach. Bei der Glanackenalm fließt von links der Kreinerbach und von rechts der Fürstengraben zu, und der Glanackenbach erreicht hier das Gemeindegebiet von Glödnitz. Knapp 2 km weiter fließt von links der Schladbach zu, der ein Einzugsgebiet von mehr als 8 km² hat. Ab hier bildet der Glanackenbach die Grenze zwischen Steiermark und Kärnten. Von links fließt dann der vom Dammeggerjoch herabkommende Sommerleitenbach zu, ehe der Glanackenbach von links kommend mit dem Flattnitzbach zusammenfließt. Aus diesem Zusammenfluss entsteht der Paalbach. Mitunter wird der Name Paalbach auch schon ab der Einmündung des Schladbachs verwendet.

Einzelnachweise

  1. Flächenverzeichnis der österreichischen Flussgebiete. Murgebiet. In: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Beiträge zur Hydrographie Österreichs. Heft Nr. 60. Wien 2011, S. 12 (bmlrt.gv.at [PDF; 4,3 MB]).