Georg Springer (Kulturmanager)

Georg Springer (* 20. August 1946 in Wien; † 11. Dezember 2025 ebenda)[1] war ein österreichischer Kulturmanager.

Werdegang

Nach seiner Matura im Juni 1964, studierte Springer Jus in Wien. Sein Studium schloss er 1973 mit einer Promotion ab. 1975 wurde er Hochschulassistent für Staats- und Verwaltungsrecht in Wien. Von 1978 bis 1988 war er im Bundeskanzleramt tätig.[2]

1976 wurde Springer Präsident des Vereins der Wiener Opernfreunde.[3] Ab 1988 hatte er das Amt des stellvertretenden Generalsekretärs der österreichischen Bundestheater inne. Ab 1991 war Springer Generalsekretär des Österreichischen Bundestheaterverbandes.[2] Nachdem dieser in eine Holding umgewandelt wurde, war er von 1999 bis Juni 2014 deren Geschäftsführer.[2] Von der Position trat er 2014 im Gefolge eines Finanzskandals zurück[4][5] und ging im gleichen Jahr vorzeitig in den Ruhestand. Ein strafrechtliches Vergehen konnte ihm nicht nachgewiesen werden. Entsprechende Ermittlungen wurden eingestellt.[2]

Literatur

  • Peter Kümmel, Daniel Müller: „Es geht sich eh aus“. Vor vier Jahren wurde am Wiener Burgtheater der größte Finanzskandal der Theatergeschichte bekannt., Reportage, in: Die Zeit, 1. März 2018, S. 42f.
Commons: Georg Springer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ex-Bundestheater-Holding-Chef Georg Springer gestorben. In: sn.at. 12. Dezember 2025, abgerufen am 12. Dezember 2025.
  2. a b c d Ex-Bundestheater-Holding-Chef Georg Springer 79-jährig gestorben. In: kurier.at. 12. Dezember 2025, abgerufen am 12. Dezember 2025.
  3. Der „Alchemist des Konsenses“: Früherer Bundestheater-Chef unerwartet gestorben. In: tt.com. 12. Dezember 2025, abgerufen am 12. Dezember 2025.
  4. Renate Graber, Andrea Schurian: Bundestheater: Georg Springer tritt als Geschäftsführer zurück. In: Der Standard. 23. Juni 2024, abgerufen am 12. Dezember 2025.
  5. Die Bundestheater-Holding veröffentlicht die folgende Erklärung ihres Geschäftsführers Georg Springer. In: OTS. 23. Juni 2014, abgerufen am 12. Dezember 2025.