Georg Heinrich von Hattorf

Georg Heinrich von Hattorf (* 24. Februar 1784 in Völkershausen (Hessen); † 16. März 1861 in Stade) war ein königlich hannoverischer Generalmajor und zuletzt Kommandant von Stade.

Herkunft

Seine Eltern waren der Hofrat Franz Georg von Hattorf (* 10. März 1746; † 26. März 1806) und dessen Ehefrau Eleonore Susanne von Kühn.

Leben

Hattorf kam am 8. August 1801 als Fähnrich in das Dragoner-Regiment No.6. Als 1803 das Kurfürstentum Hannover von Frankreich besetzt wurde und mit der Konvention von Artlenburg kam es zur Auflösung der hannoverschen Armee. Hattorf wechselte wie viele seiner Kameraden in britische Dienste, und zwar in die neuerrichteten King’s German Legion (KGL). Am 3. Februar 1804 wurde er Kornett im 1. Dragoner-Regiment (KGL), am 15. Februar 1812 wurde er dort Leutnant und 1813 Rittmeister. Am 11. August 1812 wurde er bei Majadahonda und am 18. Juni 1815 bei Waterloo verletzt.

Nach dem Krieg kam er am 1. März 1816 als Rittmeister mit Majorspatent zum 29. Oktober 1815 in das hannoverische Garde-Kürassier-Regiment (später Garde du Corps), 1821 wurde er Major. 1831 wechselte er in das 3. Husaren-Regiment, aber schon am 1. Juli 1833 zum Garde du Corps. Dort wurde er am 3. Januar 1834 Oberstleutnant. Am 1. Februar 1838 kam er dann als Kommandeur in das 4. Dragoner-Regiment und wurde aber schon am 18. Oktober 1839 wieder zum Garde du Corps versetzt. Am 28. Oktober 1840 wurde er dann Kommandant von Stade, erhielt 1847 den Charakter als Generalmajor[1] und wurde dort am 5. Juni 1849 auf eigenen Wunsch pensioniert. Er starb am 16. März 1861.

Hattorf erhielt 1843 das Kommandeurskreuz 2. Klasse des Guelphen-Ordens. Ferner war er Träger des preußischen Roten Adlerordens 3. Klasse und des dänischen Danebrogordens 3. Klasse.

Familie

Hattorf heiratete Luise Anna Dorothea Karoline Eleonore Sophie von Hattorf (* 26. November 1793; † 14. April 1853). Das Paar hatte eine Tochter:

Literatur

Einzelnachweise

  1. Hof- und Staats-Handbuch für das Königreich Hannover, 1848, S.197
  2. Genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser, 1892, S.71