Georg Heinrich von Breidenbach zu Breidenstein
Georg Heinrich von Breidenbach zu Breidenstein (* im 17. Jahrhundert; † 10. März 1728 in Hameln) war ein kurbraunschweigischer Generalmajor und Kommandant der Festung Hameln.
Leben
Georg Heinrich von Breidenbach zu Breidenstein entstammte der älteren Hauptlinie[1] des hessischen Uradelsgeschlechts Breidenbach zu Breidenstein und war ein Sohn des Georg Ludwig von Breidenbach zu Breidenstein (* 21. April 1639; † 22. Juli 1693) und dessen Ehefrau Anna Dorothea von Fleckenbühl. Am 25. März 1689 heiratete er Sophia Gertrud von Adelebsen (8. Juni 1674 – 11. Januar 1739)[2]. Das Paar hatte fünf Söhne und drei Töchter, darunter Ernst Ludwig (1699–1755), Wilhelm Ludwig (1702–1738, Burgmann), Louisa (1704-, Äbtissin im Kloster Mariensee), Maximilian (1707–1759, Generalmajor), Friedrich Alexander (1709–1747, Burgmann) und Ludwig Carl (1714–1761, Generalleutnant). Die Tochter Anna Magdalena (1695–1768) heiratete in erster Ehe den Hofrat Ludwig Eitel von Linsingen zu Jesberg († 26. Oktober 1721) und in zweiter Ehe den Generalmajor Otto Heinrich von Adelebsen († 3. März 1751). Eine Tochter und ein Sohn verstarben im frühen Kindesalter.
Er war Burgmann zu Friedberg, trat in die Braunschweigische Armee ein. 1688 war er Major im Dragoner-Regiment Bülow. Später wurde er Kommandeur des Dragonerregiments von Villers. 1701 erhielt er das Dragoner-Regiment Göden, 1705 wechselte er in das Leibregiment und wurde 1709 zu Brigadier ernannt. 1716 wurde er Generalmajor.
Von 1719 bis zu seinem Tode war er Kommandant der Festung Hameln, wo er als Generalleutnant starb.
Literatur
- Bernhard von Poten, Die Generale der Königlich Hannoverschen Armee und ihrer Stammtruppen in Militär-Wochenblatt: Beihefte, 1902, S.258 Nr.66
- Breidenbach zu Breidenstein, Georg Henrich von. Hessische Biografie (Stand: 10. März 2025). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Institut für Landesgeschichte, abgerufen am 20. Oktober 2025.
- Gothaisches genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser 1910, Teil A, S.132