Georg Albrecht (Richter)

Georg Friedrich Albrecht (* 12. August 1815 in Diepholz; † 10. April 1890 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Richter.[Anm. 1]

Leben

Georg Albrecht studierte Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen.

In den Diensten des Königreichs Hannover wirkte er ab 1850 als Justizrat in Celle, dort ab 1852 als Obergerichtsrat am Celler Oberappellationsgericht.[1] Ebenfalls 1862 gründete er den Künstlerverein Celle.[2]

Nach der Annexion Hannovers durch das Königreich Preußen wurde Albrecht 1867 zunächst Obervizepräsident in Stade, dann Obergerichtsdirektor in Verden[1] und wirkte später auch in Greifswald und am Appellationsgericht Wiesbaden. Er war ab 1879 bis zu seinem Tod der erste Präsident des Oberlandesgerichts Frankfurt.[3]

Er war Ehrendoktor der Universität Greifswald und ab 1889 Wirklicher Geheimer Rat.

Albrechts älterer Bruder Arnold Albrecht starb am 16. September 1886 als Landrat in Linden.[1]

Anmerkungen

  1. Ohne genaueres Geburts- und Sterbedatum wird abweichend der Ort Syke als Geburtsort angegeben; vergleiche beispielsweise RWLE Möller: Albrecht, Georg, in ders.: Celle Lexikon, S. 3

Einzelnachweise

  1. a b c Wilhelm Rothert: Albrecht ..., in ders.: Allgemeine Hannoversche Biographie, Band 1: Hannoversche Männer und Frauen seit 1866, Sponholtz, Hannover 1912, S. 329
  2. RWLE Möller: Albrecht, Georg, in ders.: Celle Lexikon, S. 3
  3. Erhard Zimmer: Die Geschichte des Oberlandesgerichts Frankfurt, 1976, ISBN 3-7829-0174-6, Seite 41.