Gemeinde Krzyżanowice
| Gemeinde Krzyżanowice | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Staat: | Polen
| |
| Woiwodschaft: | Schlesien | |
| Powiat: | Racibórz | |
| Geographische Lage: | 49° 59′ N, 18° 16′ O | |
| Einwohner: | (1. Jan. 2024)[1] | |
| Postleitzahl: | 47-450 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 32 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SRC | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Eisenbahn: | Racibórz–Chałupki | |
| Nächster int. Flughafen: | Katowice | |
| Gmina | ||
| Gminatyp: | Landgemeinde | |
| Gminagliederung: | 10 Schulzenämter | |
| Fläche: | 69,67 km² | |
| Einwohner: | 10.698 (1. Jan. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 154 Einw./km² | |
| Gemeindenummer (GUS): | 2411042 | |
| Verwaltung (Stand: 2011) | ||
| Gemeindevorsteher: | Grzegorz Wojciech Utracki | |
| Adresse: | ul. Główna 5 47-450 | |
Die Gemeinde Krzyżanowice (deutsch Kreuzenort) ist eine Landgemeinde im Powiat Raciborski (Landkreis Ratibor) in der polnischen Woiwodschaft Schlesien. Der Gemeindesitz ist Krzyżanowice.
Geografie
Die Gemeinde hat eine Fläche von 69,67 km², davon sind 79 % Flächen für die Landwirtschaft und 4 % Waldflächen. Die Gemeinde nimmt 12,81 % der Fläche des Landkreises ein.[2]
Ortschaften
In der Gemeinde befinden sich:
Orte mit Schulzenamt:
- Bieńkowice (Benkowitz, 1936–1945 Berendorf)
- Bolesław (Boleslau, 1936–1945 Bunzelberg)
- Chałupki (Annaberg)
- Krzyżanowice (Kreuzenort)
- Nowa Wioska (Neudörfel)
- Owsiszcze (Owschütz, 1936–1945 Habergrund)
- Roszków (Roschkau)
- Rudyszwałd (Ruderswald)
- Tworków (Tworkau, 1936–1945 Tunskirch)
- Zabełków (Zabelkau, 1936–1945 Schurgersdorf)
Die Gemeinde umfasst weitere Weiler ohne Schulzenamt:
- Brzeziak auch Brzeziny oder Urbanek genannt (Birkenwald)
- Hanowiec (Annahof)
- Poddębina (Neuhof)
- Rakowiec (Rakowiec)
- Wydale (Lindenhof)
Politik
Gemeindevorsteher
An der Spitze der Verwaltung steht der Gemeindevorsteher. Seit 2011 ist dies Grzegorz Utracki. Bei der turnusmäßigen Wahl im April 2024 wurde Amtsinhaber Utracki ohne Gegenkandidaten mit 72,9 % der Stimmen wiedergewählt.[3]
Bei der turnusmäßigen Wahl im Oktober 2018 gab es folgendes Resultat:[4]
- Grzegorz Utracki (Wahlkomitee Grzegorz Utracki) 62,4 % der Stimmen
- Adam Smyczek (Wahlkomitee „Einwohner der Gemeinde Krzyżanowice“) 37,6 % der Stimmen
Damit wurde Amtsinhaber Utracki bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt.
Gemeinderat
Der Gemeinderat von Krzyżanowice besteht aus 15 Mitgliedern, die in Einpersonenwahlkreisen gewählt werden. Bei der Wahl 2024 wurde folgendes Ergebnis ermittelt:[5]
- Wahlkomitee Grzegorz Utracki 50,4 % der Stimmen, 14 Sitze
- Wahlkomitee Hubert Fichna 28,3 % der Stimmen, 1 Sitz
- Wahlkomitee „Unser Tworków“ 21,3 % der Stimmen, kein Sitz
Bei der Wahl 2018 verteilten sich die Stimmen wie folgt:[6]
- Wahlkomitee Grzegorz Utracki 57,3 % der Stimmen, 10 Sitze
- Wahlkomitee „Einwohner der Gemeinde Krzyżanowice“ 42,7 % der Stimmen, 5 Sitze
Bevölkerung
Traditionell war das Gebiet der Gemeinde von lachischsprachigen Morawzen im Bistum Olmütz und Wasserpolen der polnisch-schlesischen Mundart im Bistum Breslau bewohnt.
2002 hatte die Gemeinde 11522 Einwohner. Neben der polnischen Bevölkerung gaben bei der Volkszählung 2002 1531 Personen (13,3 %) die deutsche Nationalität (Volkszugehörigkeit) und 1204 Personen Schlesisch (10,4 %) an. 1353 Personen (11,74 %) sprachen im privaten Alltag deutsch.[7][8] Bei der Volkszählung 2011 lag bei einer Gesamteinwohnerzahl von 11433 Personen der prozentuale Anteil der Deutschen bei 16,5 % bzw. 1881 Personen.[9]
| Nationalität | Anzahl | Anteil |
|---|---|---|
| Deutsch | 1531 | 13,3 % |
| Polnisch | 8096 | 70,3 % |
| Schlesisch | 1204 | 10,4 % |
| Nationalität | Anzahl | Anteil |
|---|---|---|
| Deutsch | 1881 | 16,5 % |
Verkehr
Durch das Gemeindegebiet verlaufen die Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Bohumín und die Bahnstrecke Rybnik–Chałupki, die mehrere Haltepunkte haben: Tworków, Krzyżanowice, Roszków, Rudyszwałd und Chałupki.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Area and population in the territorial profile in 2024. Abgerufen am 7. September 2025.
- ↑ GUS
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 22. Oktober 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 22. Oktober 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 22. Oktober 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 22. Oktober 2025.
- ↑ Mniejszości według województw, powiatów i gmin w 2002 r., GUS
- ↑ "Deklaracje narodowościowe w gminach w 2002 r.", GUS
- ↑ Gminy, w których udział mniejszości narodowych, etnicznych lub społeczności posługującej się językiem kaszubskim wsród ogółu mieszkańców stanowił w 2011 roku co najmniej 10% ( des vom 24. Dezember 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.