Gebhard Ziller
Gebhard Ziller (* 17. März 1932 in Konstanz; † 10. März 2024[1]) war ein deutscher Jurist und Verwaltungsbeamter. Er war von 1978 bis 1987 Direktor des Bundesrates.
Leben
Gebhard Ziller, Sohn von Maria Ziller, geborener Brugger, und des Beamten Johannes Ziller, schloss sein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Tübingen mit dem 1. und 2. Staatsexamen (1957 und 1961) ab und wurde promoviert. Er war katholisch und seit dem Studium Mitglied der katholischen Studentenverbindung KStV Alamannia Tübingen. Später wurde er noch ehrenhalber Mitglied der KStV Arminia Bonn, beide im KV.[2] 1961 bis 1971 war er Referent beim Bundesrat in Bonn und von 1971 bis 1976 Leiter der Zentralabteilung im niedersächsischen Sozialministerium. Von 1976 bis 1978 war er Staatssekretär im Niedersächsischen Sozialministerium, vom 1. Juli 1978 bis zum 3. April 1987 Direktor des Bundesrates in Bonn und anschließend von 1987 bis 1996 Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Forschung und Technologie. 1982 erschien die sechste Auflage der von ihm verfassten Schrift Der Bundesrat.
Gebhard Ziller war Mitglied der CDU, ab 1965 mit Ingeborg Ziller, geborener Diekhoff, verheiratet und hatte mit ihr die Kinder Dominik und Gereon Ziller.
Ehrungen
- 1982: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland
- 1986: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
Literatur
- Ziller, Gebhard. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1386.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Traueranzeige im General-Anzeiger Bonn vom 16. März 2024, abgerufen am 16. März 2024
- ↑ Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine: KV Jahrbuch – Die Mitglieder und die Angehörigen des KV und des ÖKV 2010, Marl 2010, S. 284.