Gambisch-haitianische Beziehungen
| Gambia | Haiti |
Die gambisch-haitianischen Beziehungen beschreiben das bilaterale Verhältnis zwischen der Republik Gambia und der Republik Haiti.
Die im Jahr 1804 von Frankreich unabhängig gewordene Republik Haiti und die 1965 vom Vereinigten Königreich in die Unabhängigkeit entlassene Republik Gambia unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. Gambia unterhält zu 160 Staaten der Erde formale Beziehungen. Haiti zählt zu den wenigen Lücken in diesem Netz.[1] Offizielle Beziehungen Haitis sind besonders in Afrika nicht umfassend gegeben.[2]
Im 18. Jahrhundert war das Gebiet am Senegal- und Gambia-Fluss eines der wesentlichen Herkunftsländer der in die damalige französische Kolonie Saint-Domingue verbrachten Sklaven.[3]
Beide Länder gehören den Vereinten Nationen und einigen ihrer Sonderorganisationen sowie der Organisation Afrikanischer, Karibischer und Pazifischer Staaten an.[4]
Weder im politischen noch im wirtschaftlichen oder kulturellen Bereich sind Formen oder Aktivitäten der Zusammenarbeit oder des Austausches beider Länder über die internationale Ebene hinaus zu verzeichnen.
Einzelnachweise
- ↑ Amat Jeng: Gambia's Foreign Policy: The Gradual Shift Toward China and the Gulf. In: Academia.edu. Dalarna University, 2016, abgerufen am 3. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ Diana Roy, Rocio Cara Labrador: Haiti’s Troubled Path to Development. In: Council on Foreign Relations. 25. Juni 2024, abgerufen am 1. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ Hakan Baykal: Die Revolution der Sklaven. In: spektrum.de. 25. August 2021, abgerufen am 3. Oktober 2025.
- ↑ Member States. In: Organisation of African, Caribbean and Pacific States. Abgerufen am 3. Oktober 2025 (englisch).