Galerie Saint-François

Die Galerie Saint-François in Lausanne im Kanton Waadt in der Schweiz wurde 1909 fertiggestellt. Die Ladenpassage im Stil des Neobarock ist Teil des Schweizerischen Inventars der Kulturgüter von nationaler Bedeutung.[1][2]

Lage und Beschreibung

Das Wohn- und Bürogebäude steht im Quartier Rue Centrale im Stadtteil Centre an der «Rue de Bourg» Nummer 12–14. Das «Maison Naville» Nummer 18 und der gegenüberliegende Hauptsitz der Waadtländer Kantonalbank (Place Saint-François 15) gehören zu den Kulturgütern von regionaler Bedeutung, die Hauptpost ist Kulturgut von nationaler Bedeutung.

Das Bauwerk wurde von 1907 bis 1909 errichtet. Entwerfende Architekten waren Georges Epitaux und Joseph Austermayer. Die Passage trägt ein Glasdach mit Stahlbetonbögen. Eine Treppe gleicht das unterschiedliche Niveau von Nord- und Südportal aus. Die Fassaden sind unterschiedlich gestaltet. Die Nordfassade ist zur Altstadt hin neobarock angelegt, die Südfassade zum namengebenden «Place Saint-François» ist von Vertikalen geprägt und zeigt Anfänge des Jugendstils.[1] Ladeneinbauten lieferte die „Menuiserie Modèle“ von Albert Held.

Siehe auch

Literatur

  • Sylvain Malfroy: Galerie Saint François (1907–1909), Lausanne. Institut de théorie et d’histoire de l’architecture, Lausanne 1991.
Commons: Galerie Saint-François – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege

  1. a b Société d’histoire de l’art en Suisse (SHAS/GSK/SSAS): Galeries St-François (Rue de Bourg Nos. 12–14). Französisch; PDF, abgerufen am 14. November 2025.
  2. KGS-Nr.: 06164.

Koordinaten: 46° 31′ 10,9″ N, 6° 38′ 5,6″ O; CH1903: 538322 / 152361