Gabriele Fontana

Gabriele Fontana (geboren 1957 in Innsbruck) ist eine österreichische Opern- und Konzertsängerin.

Leben

Gabriele Fontana debütierte 1980 als Pamina an der Oper Frankfurt.[1] Sie war Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper und ist Preisträgerin des J.-S.-Bach-Wettbewerbs in Leipzig und des R.-Tauber-Memorial-Preises in London. Die frühe Karriere brachte sie an die Hamburgische Staatsoper, wo sie u. a. Pamina, Konstanze, Sophie im Rosenkavalier sang und die Sophie Scholl in Udo Zimmermanns Weißer Rose bei der Uraufführung 1987. Bald folgten Einladungen an die Bayerische und die Wiener Staatsoper, zu den Festspielen in Glyndebourne, Proms, Bregenz, Salzburg, zum Edinburgh Festival, zu den Wiener Festwochen, zur Mozartwoche, Accademia di Santa Cecilia Rom, Semperoper Dresden, nach Berlin, Lyon,Genf, Marseille, Prag, Israel, in die USA und nach Japan, wo sie sich mit Partien des lyrisch-dramatischen Sopranfaches wie die Kaiserin in Frau ohne Schatten, Chrysothemis, Marschallin, Senta und Fidelio Leonore gestaltete. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Pierre Boulez, Daniel Barenboim, Kurt Masur, Zubin Mehta, Wolfgang Sawallisch.

2006 debütierte sie bei den Bayreuther Festspielen[2] unter Christian Thielemann in der Regie von Tankred Dorst.

Konzerte, Liederabende und Meisterklassen führten sie nach New York, Washington, Philadelphia, Savonlinna, Amsterdam,Tokio, Taiwan, England und Prag.

Ihre Diskografie umfasst Lieder von Schubert Bach-Kantaten, Wolf und Strauss, Opernaufnahmen von Arabella, Rheingold, Die Fledermaus, Moses und Aron sowie die erste Gesamtaufnahme der Lieder von Clara Schumann.

1998 wurde ihr der Titel Kammersängerin verliehen. 2007 wurde Gabriele Fontana an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien als Professorin einer Klasse für Lied und Oratorium berufen.

Gabriele Fontana lebt in Wien und ist verheiratet mit dem Sänger Peter Weber.

Einzelnachweise

  1. Gabriele Fontana, Bayerische Staatsoper, abgerufen am 13. Dezember 2025
  2. Götterdämmerung Bayreuther Festspiele, abgerufen am 13. Dezember 2025